FUßBALL

Kracher-Derby zwischen Stockum und Annen an der Spitze

Im Fokus: Ob Yassin Bourima (li.) seinen Stockumern gegen den VfB Annen (hier mit Thomas Weber) helfen kann, steht noch nicht fest. Der quirlige Offensivakteur war zuletzt angeschlagen.

Im Fokus: Ob Yassin Bourima (li.) seinen Stockumern gegen den VfB Annen (hier mit Thomas Weber) helfen kann, steht noch nicht fest. Der quirlige Offensivakteur war zuletzt angeschlagen.

Foto: Jürgen Theobald / FUNKE Foto Services

Witten.  Tabellenführung in der A-Kreisliga steht auf dem Spiel. Ruhrtal kann mit Sieg in Weitmar oben dranbleiben. Kurze Anfahrt für Kellerkind SVH.

Der letzte Hinrunden-Spieltag in der A-Kreisliga hat es in sich. Stockum empfängt Annen zum Duell um die Tabellenspitze. Ruhrtal kann in Bochum lachender Dritter werden.


TuS Stockum - VfB Annen (Sonntag, 14.30 Uhr, BSA Stockum). 2:3, 0:1, 1:4, 0:1 – der TuS Stockum war in den Spielzeiten 2016/17 und 2017/18 nicht gerade der Lieblingsgegner des VfB Annen. In vier Duellen in der A-Kreisliga ging man jeweils leer aus. Das dürfte beim VfB allerdings niemanden mehr interessieren, wenn man am Sonntag gewinnt. Denn dann würde man für eine Wachablösung an der Tabellenspitze sorgen.

„Stockum ist zuhause ungeschlagen, wir auswärts. Da begegnen sich zwei Teams auf Augenhöhe. Das wird auf jeden Fall interessant“, freut sich Annens Trainer Matthias Jabsen auf das Derby. „Wir haben uns dieses Spiel erarbeitet und die Tabellenführung selbst in der Hand. Ich denke, diese Partie wird am Ende im Kopf entschieden“, so Jabsen weiter. Personell fehlen Yunus Emre Basalan und Yanik Igel.

Zwei Punkte nur liegen Spitzenreiter Stockum und der VfB auseinander. „Wir wissen auf jeden Fall, was uns erwartet“, sagt Stockums Co-Trainer Daniel Bittorf, betont aber auch, dass man die weiße West auf der Bezirkssportanlage definitv behalten wolle. „Wenn im Derby nicht alle motiviert sind, dann weiß ich es auch nicht“, sagt er kämpferisch. Fehlen wird auf Stockumer Seite Marc Schmidt (Knie). Hinter den Einsätzen von Yassin Bourima, Makid El-Chakif und Theodoros Chatsiioannidis stehen noch Fragezeichen.



SC Weitmar 45 II - DJK TuS Ruhrtal (Sonntag, 12.30 Uhr). Sollten sich die beiden Spitzenteams die Punkte teilen, könnte der TuS Ruhrtal mit einem Sieg in Bochum profitieren und auf Rang zwei springen. „Wir wissen das. Allerdings wird das in Weitmar nicht einfach. Das ist eine richtig gute Truppe“, so Maik Knapp, der als Coach seiner Ruhrtaler auf Christian Schacht und Sven Hochwimmer verzichten muss. Felix Heckmann ist krank und wird wohl ebenfalls nicht spielen können. Gleichwohl sei die Personallage keine Ausrede. „Die Woche war gut, wir wollen in Bochum auf jeden Fall etwas mitnehmen“, sagt der entschlossene Ruhrtal-Trainer.


TuRa Rüdinghausen - TuS Blankenstein (Samstag, 18.30 Uhr, Coffee-at-work-Arena). Hattinger Teams sind bislang ein gutes Pflaster für TuRa Rüdinghausen. Die „Zweite“ des TuS Hattingen fegte man zuletzt mit 10:2 vom Platz. Mit entsprechend breiter Brust kann man nun gegen den Vorletzten antreten. Vier Siege feierten die Mellmausländer nun schon in Folge, pirschten sich nach bestenfalls durchwachsenem Saisonstart so bis auf fünf Zähler an Platz drei heran. Setzt man die Serie fort, könnte es noch weiter nach oben gehen.


Amac Spor Dahlhausen - Türkischer SV (Sonntag, 14.30 Uhr). Der TSV kommt einfach nicht aus dem Tabellenkeller heraus, stellt mit 54 Gegentreffern die löchrigste Defensive. Amac Spor ist aktuell Sechster. TSV-Coach Admir Tumbul und die Seinen hält derzeit nur die Tatsache über dem Strich, dass der TuS Blankenstein und Hedefspor Hattingen ebenfalls keine Punkte einfahren.


RW Stiepel - SV Herbede (Sonntag, 15 Uhr). Eine kurze Anfahrt hat der SVH nach Stiepel. Nach starkem Saisonstart haben die Bochumer zuletzt ein wenig nachgelassen, verloren zweimal in Folge. Herbede kam vor Wochenfrist nicht über ein 1:1 hinaus und steckt weiter im Tabellenkeller fest. Gerade einmal zwei Zähler trennen die jungen Stauseekicker vom Relegationsplatz.

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