FUSSBALL

Kraus-Strafstoß von Bommerns Torhüter Gensch entschärft

An seinem 20. Geburtstag zeigte Herbedes Keeper Gian-Luca Rexhäuser (li., hier reaktionsschnell gegen Kenan Kastali) eine gute Partie.

An seinem 20. Geburtstag zeigte Herbedes Keeper Gian-Luca Rexhäuser (li., hier reaktionsschnell gegen Kenan Kastali) eine gute Partie.

Foto: Walter Fischer / FUNKE Foto Services

Herbede.  Zwischen dem SV Herbede und dem SV Bommern endet das Gruppenspiel mit einem 1:1. Ausgerechnet ein Ex-Bommeraner scheitert mit einem Elfmeter.

Auch das zweite Turnierspiel beim Stadtwerke-Industriecup fand keinen Sieger. Zwischen Ausrichter SV Herbede und dem SV Bommern 05 gab’s eine leistungsgerechte Punkteteilung - 1:1 (0:1). Die Platzherren hatten sogar den Siegtreffer auf dem Fuß, vergaben aber u. a. einen Foulelfmeter.

Zu Beginn übernahm der Bezirksligist aus Bommern das Kommando, hatte einige gefällige Aktionen. Das frühe 1:0 für das Team von Trainer Jörg Silberbach war die Konsequenz: Auf Vorlage von Nickolas Schmitz traf Benjamin Schröder (10.). Es dauerte eine ganze Weile, bis die mit einer im Schnitt sehr jungen Start-Elf agierenden Herbeder in die Partie fanden.

Geburtstagskind Rexhäuser verhindert höheren Rückstand

„Die ersten 25 Minuten waren eine Katastrophe, danach lief es schon viel besser. Nach der Pause war ich dann sehr zufrieden, das sah richtig gut aus“, so das Fazit von SVH-Coach Jan Kastel. Dessen Keeper Gian-Luca Rexhäuser, der am Freitag seinen 20. Geburtstag feierte, verhinderte zweimal (u. a. gegen Kenan Kastali aus kürzester Distanz) mit gutem Reflex ein weiteres Gegentor, auf der anderen Seite scheiterte der Ex-Bommeraner Michael Kraus mit einem Strafstoß an Torhüter Kevin Gensch (41.), als Joshua Niemann Max Augustin zuvor unsanft bremste und Schiedsrichterin Cynthia Günther korrekterweise auf den Punkt zeigte.

In Abschnitt zwei war der SVH die bessere Mannschaft, folgerichtig traf Joker Marvin Restel im Anschluss an einem Konter auf Zuspiel von Michael Kraus nach 65 Minuten zum 1:1. Eine Großchance nach feinem Solo ließ Restel dann aber ungenutzt, verschenkte so den möglichen Sieg der Kastel-Schützlinge (70.). „Am Ende fehlten bei uns die Kräfte. In der ersten Halbzeit war das okay, wenngleich wir oft am Ball noch zu hektisch agieren“, so Jörg Silberbach, der nach einer Verletzung von Mittelstürmer Nicki Schmitz schon nach einer guten Viertelstunde umbauen musste, Schröder fortan in die Spitze stellte.

SVH: Rexhäuser; Bosco, Putz, Ferber, Engelbrecht, Peter (64. Restel), Köhn, Berg (43. Kenter), Fröhlich, Augustin, Kraus. SVB: Gensch; Hofmann, D. Mathea (46. Köntker), Kastali, S. Mathea, Kranz, Schlüter (66. Achenbach), Niemann (61. Mazurek), Herbrechter, Schröder, Schmitz (17. Luckhaus). Torfolge: 0:1 Schröder (10.), 1:1 Restel (65.).

Am Samstag geht’s mit zwei Spielen weiter

Die Entscheidung, wer beim Stadtwerke-Industriecup des SV Herbede in die Vorschlussrunde (ab Donnerstag) einziehen wird, fällt an diesem Wochenende. Ebenso wichtig wie Tore und Punkte dürften für die Teams bei sommerlicher Hitze die Trinkpausen werden.

Den Auftakt am Samstag (15.30 Uhr) machen zwei Bezirksligisten, die sich in naher Zukunft schon wiedersehen werden. Der TuS Stockum und Westfalia Huckarde sind beide in Staffel neun eingeteilt worden, und dort geht es für sie bereits am zweiten Spieltag (13. September) in Dortmund um Punkte. Zum jetzigen frühen Zeitpunkt der Vorbereitung haben die Teams aber wohl ein ganz anderes Bild als zum Ligastart.

Die zweite Samstagspartie tragen ab 19 Uhr Ausrichter SV Herbede und die DJK TuS Ruhrtal aus, die ebenso Meisterschafts-Rivalen sind. Dass beide wohl zu den Kandidaten für den Bezirksliga-Aufstieg zählen, ist kein Geheimnis.

Die letzten Vorrundenpartien versprechen dann noch einmal Spannung. A-Ligist TuRa Rüdinghausen, der beim 3:3 gegen Stockum schon einen ordentlichen Eindruck hinterließ, möchte ab 14 Uhr zu gerne auch Westfalia Huckarde in die Suppe spucken. Im abschließenden Vergleich zwischen dem SV Bommern 05 und der DJK TuS Ruhrtal (17.30 Uhr) bestreiten Letztere dann ihre dritte Partie des Wochenendes. Kein Zuckerschlecken bei deutlich über 30 Grad.

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