RINGEN

KSV Witten beginnt neue Saison in Düren

Ein Muster an Einsatzwillen: Wittens Alexander Storck (re.) gehörte in den letzten Jahren auch zu den verlässlichsten Punktesammlern seines Teams.

Ein Muster an Einsatzwillen: Wittens Alexander Storck (re.) gehörte in den letzten Jahren auch zu den verlässlichsten Punktesammlern seines Teams.

Foto: Manfred Sander

Witten.   Die Kampfzeit 2019/20 fängt für die Sirin-Staffel am 28. September an. Erster Heimkampf am 5. Oktober gegen ein weiteres Team aus NRW.

Mit dem dritten Platz im Nordwesten der Ringer-Bundesliga konnte der KSV Witten 07 am Ende der Saison 2018/19 durchaus zufrieden sein. Immerhin hatte man den späteren deutschen Vizemeister Red Devils Heilbronn in der Gruppe, der in der kommenden Serie allerdings eine neue sportliche Heimat finden wird.

„Eigentlich schade, dass es für uns nicht mehr gegen Heilbronn geht. Immerhin haben gegen diese Mannschaft vier Punkte geholt“, erinnert sich KSV-Vorsitzender Thomas Altstadt, der am Dienstag seinen 52. Geburtstag feierte, ganz gern an die zurückliegende Kampfzeit, die vor allem einige spektakuläre Auftritte vor eigenem Publikum bescherte. Zu Beginn der Woche trudelten jetzt auch die Termine für die Bundesliga-Serie 2019/20 bei den Clubs ein. Ehe die Wittener Fans ihre Mannschaft jedoch in einem Heimkampf bewundern können, wird es schon Oktober sein. Denn erst am 5. Oktober bestreiten die KSV-Ringer ihre Heimpremiere, dann geht es gegen den TV Aachen-Walheim. Zum Auftakt der Saison muss die Mannschaft um Trainer Fatih Sirin am 28. September zum RC CWS Düren-Merken reisen (Beginn: 19.30 Uhr), am Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober, 15 Uhr) ringen die Ruhrstädter beim Vorjahres-Gruppenzweiten ASV Mainz 88, der einmal mehr zu den Favoriten auf einen der Viertelfinalplätze gehören dürfte.

Zwei Doppelkampftage binnen je 24 Stunden

„Dadurch, dass Heilbronn ‘raus ist aus unserer Gruppe, wird sie sicherlich nicht wesentlich einfacher werden. Der SV Alemannia Nackenheim dürfte sein Team für die neue Saison weiter mächtig aufrüsten, Gleiches gilt wohl auch für den SC Kleinostheim. Da noch einmal Dritter zu werden, wäre für uns sicherlich wieder ein Erfolg“, sagt Thomas Altstadt.

Eine Besonderheit des eng gestrickten Ligaplanes: Sowohl am 9./10. November (in Nackenheim; gegen Lübtheen) als auch am 7./8. Dezember (gegen Reilingen; in Kleinostheim) kommt es zu kraftraubenden Doppelkampftagen. „Das will der Verband ja so, weil die Liga ja auch erst nach Beendigung der Weltmeisterschaft beginnen wird“, so der KSV-Vorsitzende.

Einstweilen müssen sich die Macher des Wittener Bundesligisten aber vor allem Gedanken bezüglich der Kaderzusammensetzung machen. „Wir wissen durchaus, dass es in unserem Kader einige Baustellen zu bearbeiten gibt“, sagt Altstadt. So will man das Team um Coach Fatih Sirin vor allem in den unteren sowie in den oberen Gewichtsklassen verstärken. „Auch ein Alexander Storck will kürzer treten. Also muss da auch eine Alternative gefunden werden.“

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