Ironman

Lehrerin aus Witten schafft Ironman unter elf Stunden

Sabine Lischka blieb bei der Ironman-WM auf Hawaii unter der elf Stunden-Marke. Vor allem auf dem Rad lief es allerdings nicht ganz rund.

Sabine Lischka blieb bei der Ironman-WM auf Hawaii unter der elf Stunden-Marke. Vor allem auf dem Rad lief es allerdings nicht ganz rund.

Foto: Sabine Lischka

Sabine Lischka kämpft beim Ironman auf Hawaii mit den Folgen einer Erkältung, mit dem Wind und einem defekten Rad. Trotzdem kommt sie ins Ziel.

Kona/Hawaii. Eine Erkältung im Vorfeld der Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii hatte ihre Spuren hinterlassen, doch Sabine Lischka hat es trotzdem ins Ziel geschafft. Die Lehrerin von der Holzkamp-Gesamtschule lief in Kona nach 10:59,39 Stunden (Platz 20 in der Altersklasse 25-29) über die Ziellinie und blieb damit immerhin unter der elf Stunden-Marke. Das eigentliche Ziel, eine Zeit von ungefähr 10:15 Stunden, war jedoch aus gesundheitlichen Gründen, wegen des Windes sowie wegen eines defekten Tretlagers am Rad nicht zu erreichen.

Für das 3,86 Kilometer lange Schwimmen bei hohen Wellen benötigte Lischka 1:03 Stunden. Auf dem Rad lief es zunächst gut, ehe Lischka sich ab Kilometer 40 mit einem defekten Tretlager herumschlagen musste. Der starke Wind auf der 180 Kilometer langen Strecke tat sein übriges. „Gefühlt bin ich gegen eine Wand gefahren“, so die 29-Jährige. Trotzdem unterbot sie ihre Radzeit von vor zwei Jahren um zehn Minuten – 5:38 Stunden.

Beim abschließenden Marathon hielt Lischka rund elf Kilometer lang einen Schnitt von 5:30 Minuten pro Kilometer, ehe sie auf ihren Körper hören und das Tempo drosseln musste. Um wenigstens unter elf Stunden zu bleiben, zog sie das Tempo auf den letzten drei Kilometern aber noch einmal an. „Im Ziel war ich super happy“, sagt Lischka, die sich nun erstmal in den Urlaub verabschiedet: „Die Saison ist jetzt endlich vorbei und ich lege die Füße nun erstmal hoch.“ Das hat sie sich auch verdient.

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