Rudern

Ruder-Club Witten fängt sich nach Fehlstart in Leipzig

Kampfgeist bewiesen die Ruderer aus dem RCW-Achter. Die Wittener kämpften sich auf der Elster auf Platz zehn. 

Kampfgeist bewiesen die Ruderer aus dem RCW-Achter. Die Wittener kämpften sich auf der Elster auf Platz zehn. 

Foto: Alexander Pischke / Ruder-Bundesliga

Achter aus Witten liegt nach dem Zeitrennen nur auf Rang 16. Sandmann-Team kämpft sich aber noch auf den zehnten Platz vor.

Witten. Der Ruder-Club Witten hat den vierten Renntag in der Ruder-Bundesliga auf dem zehnten Rang beendet. Dabei sah es nach dem Zeitlauf auf der Elster in Leipzig noch so aus, als drohe dem RCW-Achter ein ähnlich schlechtes Ergebnis wie zuletzt in Hannover. Das Rennen auf dem Maschsee hatten die Wittener auf Platz 15 beendet.

Sogar lediglich Rang 16 stand nach dem Zeitlauf in Leipzig zu Buche. Die Ausgangslage für den weiteren Rennverlauf war damit denkbar schlecht. Die Mannschaft von Trainer Henning Sandmann musste gegen den Wurzen Achter fahren, der den Zeitlauf als schnellstes Team beendete. Entsprechend früh zog der Kontrahent auf der Strecke davon. „Wir hingen schnell hinten dran und haben uns dann den Schneid abkaufen lassen“, analysierte Sandmann. Rudern ist eben auch Kopfsache – das war in diesem Rennen gut zu erkennen.

Bremen und Hannover nicht so stark wie sonst

Somit ging es im Achtelfinale gegen den Domstadtachter Wetzlar/Limburg, der das Zeitfahren auf dem dritten Platz beendet hatte und für die Wittener eine Nummer zu große war. „Wir haben uns dann aber gut gefangen und noch zwei Rennen gewonnen“, freute sich Sandmann. Gegen ein an diesem Renntag überraschend schwaches Lokomotive Bremen, das am Ende lediglich Platz 16 erreichte, fuhr der RCW-Achter mit fast einer Sekunde Vorsprung über die Ziellinie und feierte damit das erste Erfolgserlebnis.

Auch der Maschseeachter aus Hannover, eigentlich ein Anwärter auf das obere Drittel im Gesamtfeld, konnte in Leipzig nicht an die letzten Ergebnisse anknüpfen. So ließen die Wittener dem Team aus Niedersachsen mit einer starken Leistung im

Halbfinale deutlich das Nachsehen. Genau eineinhalb Sekunden betrug der Vorsprung im Ziel für die Mannschaft von der Ruhr, die sich damit schon sicher auf den zehnten Platz vorgearbeitet hatte.

Und das Sandmann-Team hätte am Ende sogar noch einen Rang besser dastehen können. Doch in einem packenden Finale musste man schließlich dem Salzland-Achter Bernburg den Vortritt lassen. Die Wittener haben damit ihre Berg- und Talfahrt fortgesetzt. Nach Platz 15 in Duisburg und Hannover sowie dem zwischenzeitlichen achten Platz in Minden belegte das Sandmann-Team nun Rang zehn.

Nicht so stark wie letzte Saison

Vor dem Saisonfinale in Münster liegt der RCW-Achter damit in der Gesamttabelle auf Platz 13. „Wir müssen einfach zur Kenntnis nehmen, dass wir nicht so stark sind wie in der letzten Saison“, resümierte Henning Sandmann. „Wir können so um Platz zehn fahren – das ist aktuell unsere Leistungsstärke.“ Das will man am Samstag, 7. September, beim Finale in Münster noch einmal bestätigen. Vor allem der Übergang nach dem Start, so Trainer Sandmann, laufe in dieser Saison nicht wirklich rund und müsse deshalb verbessert werden.

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