HANDBALL

Rivalen gehen ungewiss ins Wittener Lokalduell

Auch in Bommern wollen Chris-Micha Hake und der HSV Herbede zwei Zähler einsacken.

Auch in Bommern wollen Chris-Micha Hake und der HSV Herbede zwei Zähler einsacken.

Foto: Jürgen Theobald / FUNKE Foto Services

Der noch sieglose TuS Bommern II erwartet am Sonntag den HSV Herbede zum Bezirksliga-Derby. Beide Seiten haben großen Respekt voreinander.

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Witten. Von der Papierform her sollte es eine klare Angelegenheit werden - doch ein Lokalderby wie das in der Handball-Bezirksliga zwischen dem TuS Bommern II und dem HSV Herbede (Sonntag, 18 Uhr, SuFz Bommern) lässt sich nun mal nicht mit normalen Maßstäben bewerten.

„Wir wissen vorab natürlich rein gar nicht, was uns da erwartet“, spricht Herbedes Trainer Marko Weiß vor allem die unsichere personelle Situation beim Gegner an. „Spielt Bommern mit den beiden Jung-Brüdern, wird das eine ganz andere Begegnung“, so Weiß. Der eigentlich ganz gelassen an dieses Derby herangehen kann. Zuletzt feierte der HSV einen souveränen 35:21-Erfolg über Schlusslicht SG Linden-Dahlhausen, hat damit sein Punktekonto (7:7) ausgeglichen.

Auf Herbeder Seite ist Matthias Schmitz noch Wackelkandidat

„Wir wollen auch am Sonntag wieder viel Tempo machen, mit großem Einsatz spielen“, so der Trainer des Tabellensechsten. Ein Fragezeichen steht dabei noch hinter Regisseur Matthias Schmitz, der zuletzt eine Sprunggelenks-Blessur erlitt. „Fällt er aus, wäre das für uns neben den Langzeitverletzten eine weitere herbe Schwächung.“ Auch Keeper Lukas Gajowski ist angeschlagen.

Die Bommeraner wollen nach der schwachen Vorstellung beim 15:25 in Haltern nun einiges gutmachen. Verstärkung „von oben“ ist kaum zu erwarten, da das Verbandsliga-Team parallel in Ahlen ‘ran muss.

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