Handball - Landesliga

Schalke an die Kette gelegt

Starke Leistung am Kreis: Bommerns Andreas Buchholz (M.) warf sechs Tore.

Starke Leistung am Kreis: Bommerns Andreas Buchholz (M.) warf sechs Tore.

Foto: Walter Fischer

Bommern.   Eine deutliche Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte sorgte am Samstagabend doch noch für den ersten Heimsieg von Handball-Landesligist TuS Bommern. Mit 28:24 (11:14) fertigte das Team von Trainer Dirk Hille die HSG Schalke 04/96 ab.

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TuS Bommern -
HSG Schalke 04/96 28:24

TuS: Bauer, Thomas; Jung, Buchholz (6), Imre (1), Lieber (11/3), Siemienowski, Grajcar (3), Groß (2), Meister, Sonnenschein, Hitzemann (5), Sipos.

Eine deutliche Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte sorgte am Samstagabend doch noch für den ersten Heimsieg von Handball-Landesligist TuS Bommern. Mit 28:24 (11:14) fertigte das Team von Trainer Dirk Hille die HSG Schalke 04/96 ab, die die Gastgeber lange Zeit vor mächtig große Probleme stellte.

Nach der Schlappe gegen den HSC Haltern-Sythen wollten es die Bommeraner diesmal vor ihren eigenen Fans viel besser machen. Und die Hille-Sieben startete richtig gut, führte mit 3:1 und sah sich nach der Roten Karte gegen Schalkes Sam Singh Toor einem dezimierten Gegner gegenüber. Doch das schockte die Königsblauen offenbar gar nicht: Angetrieben vom bärenstarken Philipp Krabusch drehten die Gäste auf, lagen nach 22 Minuten erstmals mit drei Treffern in Front (10:7). Bommerns Deckung stand schlecht, arbeitete nicht konsequent genug - und in der Offensive ließ sich der TuS von den bissigen HSG-lern den Schneid abkaufen. Zur Pause hieß es 11:14 aus Sicht der Hausherren - es drohte die zweite Heimklatsche.

„Wir haben dann die Deckung umgestellt“, zog Dirk Hille später Bilanz. Seine taktische Änderung, Krabusch eine kurze Deckung zu verpassen, zog Schalkes jungem Team den Zahn. Binnen knapp sechs Minuten lag der TuS Bommern plötzlich wieder mit 16:15 vorn - vor allem, weil gerade Daniel Lieber (elf Treffer insgesamt) und Thomas Hitzemann jetzt aufdrehten. Auch die Anspiele an den Kreis fluppten endlich - Andreas Buchholz war kaum noch in den Griff zu bekommen, steuerte sechs Tore bei. Über 21:19 zogen die Bommeraner auf 25:19 (51.) davon, sorgten damit für die Vorentscheidung gegen nun recht ratlos wirkende Gelsenkirchener. Auch bei HSG-Trainer Ralf Anischewski - sonst als Heißsporn bekannt - war nun fast durchweg „Funkstille“. Spätestens nach dem wunderschönen Wurf in den Winkel von Daniel Lieber (zum 27:22) war die Partie endgültig gelaufen. „Ich habe den Jungs in der Halbzeit gesagt: Wenn wir das Spiel auch vergeigen, haben wir die Saison fast schon in den Sand gesetzt“, kitzelte Dirk Hille in der Kabine die entscheidenden Prozente aus seinem Team, das sich nun in der Spitzengruppe festsetzt.

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