FUSSBALL

Seid Cakovic trifft zu spätem 6:5-Erfolg für TSV Witten

Die nächste Pokalrunde erreicht haben Fitim Peci (M.) und der TSV Witten durch ein 6:5 beim AFC Bochum.

Die nächste Pokalrunde erreicht haben Fitim Peci (M.) und der TSV Witten durch ein 6:5 beim AFC Bochum.

Foto: Barbara Zabka / FUNKE Foto Services

Trotz einer eher mäßigen Vorstellung erreicht der Türkische SV Witten die nächste Pokalrunde. Ein Angreifer langt gleich dreimal hin.

Bochum. Ein Elf-Tore-Spektakel erlebte der Türkische SV am Mittwochabend im Pokalspiel beim B-Kreisligisten AFC Bochum. Mit 6:5 (4:2) setzte sich der Favorit aus Witten durch, offenbarte dabei aber wieder Probleme in der Defensive.

„Wir haben uns das Leben wieder selbst schwer gemacht“, stellte TSV-Trainer Admir Tumbul nach der zähen Partie in Bochum fest. Immerhin: Im Gegensatz zum bitteren Saisonstart-Fiasko (1:9 gegen RW Stiepel) gab’s diesmal ein Erfolgserlebnis. „Das nehmen wir so auch gerne mit - aber es wartet noch eine Menge Arbeit auf uns“, so der Trainer.

Der TSV Witten hatte zur Pause mit einer 4:2-Führung eigentlich schon beste Karten - alleine drei Treffer gelangen dabei Lendrit Imeri, der u. a. einen Strafstoß verwandelte. „Er hat ein richtig gutes Spiel gemacht. Vorne drin werden wir an ihm sicher viel Freude haben“, verteilte Tumbul ein Sonderlob. Dass sein Team aber im zweiten Abschnitt wegen eigener Unzulänglichkeiten zunehmend unter Druck geriet, konnte ihm nicht gefallen. Nach der 5:3-Führung des TSV durch Mert Özsay (76.) glichen die Platzherren in der Schlussphase noch aus. Kurz vor dem Abpfiff aber ließ Seid Cakovic sein Team mit dem 6:5-Endstand doch noch aufatmen.


AFC Bochum - Türkischer SV 5:6 (2:4)
Torfolge:
0:1 Imeri (17., Foulelfmeter), 1:1 (20., Foulelfmeter), 1:2 Imeri (21.), 2:2 (25.), 2:3 Cakovic (31.), 2:4 Imeri (35.), 3:4 (48., Foulelfmeter), 3:5 Özsay (76.), 4:5 (83.), 5:5 (87.), 5:6 Cakovic (89.).

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben