DAMENHANDBALL

SG ETSV Ruhrtal Witten sieht wie erwartet kein Land

Machte gleich wieder auf sich aufmerksam: SG-Akteurin Anni Loeffler (li.) traf gegen Riemke dreimal, war einer der Aktivposten ihrer Mannschaft.

Machte gleich wieder auf sich aufmerksam: SG-Akteurin Anni Loeffler (li.) traf gegen Riemke dreimal, war einer der Aktivposten ihrer Mannschaft.

Foto: Barbara Zabka / FUNKE Foto Services

Im Verbandspokal verabschiedet sich die SG ETSV Ruhrtal frühzeitig. Ohne eine Reihe von Stammkräften ist gegen Riemke und Königsborn Endstation.

Unna. Das war nicht anders zu erwarten: Nur mit einer Rumpftruppe traten die Oberliga-Handballerinnen der SG ETSV Ruhrtal in der ersten Runde des HVW-Pokals an, kassierten dabei sowohl gegen Teutonia Riemke als auch gegen den Königsborner SV eine Niederlage.


SG ETSV Ruhrtal - Teutonia Riemke 9:13 (5:8). „Da war eigentlich sogar mehr drin“, stellte Co-Trainerin Steffi Werner nach der Auftaktpleite gegen den Verbandsligisten, bei dem sie früher selbst am Ball war, fest. Doch bei den Wittenerinnen war die Personalnot riesengroß, zahlreiche Stammkräfte fehlten. So halfen Anni Löffler aus der Landesliga-Reserve sowie drei Spielerinnen aus der „Dritten“ (Kreisliga) aus, um zumindest Wechseloptionen zu haben.

Gegen Riemke war nach gut 18 Minuten beim Stande von 5:7 noch alles drin, in der zweiten Hälfte (gespielt wurden jeweils zweimal 20 Minuten) gelang der SG im Angriff nicht mehr viel - spätestens mit dem 8:12 (38.) war die Messe gelesen.

SG: Mühlhaus, Schabacker; A. Löffler (3), V. Löffler (1), Herrmann (1/1), Ammon (1), Lünemann, Rogmann (1), Arndt (1), Karabatic (1).


SG ETSV Ruhrtal - Königsborner SV 11:29 (5:13). Die Partie gegen den gastgebenden Drittligisten war dann letztlich die Luft komplett ‘raus für die Wittenerinnen, die sich aber zumindest ordentlich verkauften. „Mit dem Tempo konnten wir da einfach nicht mehr mithalten“, so Steffi Werner. Königsborn führte schnell mit 6:1 (9.), zur Pause dann mit 13:5 - am Ende ging es nur noch um die Höhe der Wittener Niederlage.

„Wir wollten trotz der Probleme zumindest antreten und um eine Konventionalstrafe des Verbandes herumkommen“, sagte Werner, die das eingesprungene Kreisliga-Trio (Talea Rogmann, Lisa Arndt und Katharina Gerkan) für seinen vorbildlichen Einsatz lobte.

SG: Mühlhaus, Schabacker; A. Löffler, V. Löffler (2), Herrmann (4/1), Ammon (1), Lünemann (2), Rogmann, Arndt, Karabatic (2).

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