SCHACH

Siegprämie bei Wittener Turnier geht an einen Großmeister

An den „Sparkassen Open“ der SG Witten nahmen knapp 80 Spieler teil. Den Sieg trug ein Bundesligaakteur davon.

An den „Sparkassen Open“ der SG Witten nahmen knapp 80 Spieler teil. Den Sieg trug ein Bundesligaakteur davon.

Foto: Manfred Sander / FUNKE Foto Services

Witten.  Bei den „Sparkassen Open“ der SG Witten setzt sich Daniel Friedman vom Bundesligisten SV Mülheim-Nord durch. 80 Spieler beim Jugendturnier.

„Wenn wir mal einen Großmeister in unseren Reihen haben, dann können wir auch daran denken, selbst mal den Sieger bei den ,Sparkassen Open’ zu stellen“, stellte Dirk Aufermann von der SG Witten nach den 50. Wittener Schachtagen fest. Den Sieg beim Hauptturnier trug schließlich ein Bundesligaspieler und Großmeister in diesem Sport davon: Daniel Friedman (SV Mülheim-Nord).

Als haushoher Favorit war er in den Wettbewerb gegangen und bestätigte nach neun Runden ungeschlagen mit acht Punkten im Feld der 78 Aktiven die Vorschusslorbeeren. Als Siegprämie nahm Friedman immerhin 150 Euro mit. Mit einem halben Punkt Rückstand landete Mikail Zaitsev (SV Bochum 02) auf Rang zwei, Vorjahressieger Tobias Jugelt (SV Bremen-Nord) wurde mit einem weiteren halben Punkt Rückstand Dritter. Entscheidend für den Turnierverlauf war der Sieg von Friedman gegen Jugelt in Runde sieben dank eines konsequenten Königsangriffs.

Thomas Werschmöller ist erfolgreichster Wittener

Thomas Werschmöller (SG Witten) kam auf sehr gute 5,5 Punkte und war damit bester Wittener Teilnehmer. Jürgen Schäfer aus Brühl wurde bester Senior des Turniers, Alexander Kratsev aus Biebertal (Deutscher U 14-Meister) wurde als bester Jugendlicher ausgezeichnet. Die jeweiligen Ratingpreise gingen an Luisa Bashilina (SG Solingen), Heinz Heuermann (KS Herford) und Winfried Dick (SG Witten).

Mit 80 Teilnehmern war tags zuvor der 11. Wittener Schulschach-Cup um die „Sparkassen-Jugend-Open“ glänzend besucht. Schiedsrichter Volker Hustert sowie das Team der SG Witten führten routiniert durch das Turnier, so dass Bürgermeisterin Sonja Leidemann pünktlich um 13 Uhr die Gewinner beglückwünschen konnte. Nach sieben Runden Schnellschach wurde der vereinslose Sebastian Lütticke Gesamtsieger des Turniers – punktgleich vor dem Wittener Hannes Badur, dem Wuppertaler Batuhan Ege Gülcan sowie dem Gastspieler Calum Glendinning aus Irland.

Ruhr-Gymnasium gewinnt Wertung für beste weiterführende Schule

Erstmalig gewann eine weiterführende Schule den Titel als Schule mit den meisten Teilnehmern: Das Ruhr-Gymnasium hatte 17 Spieler aufgeboten. Spannend wie noch nie war die Entscheidung, wer die Pokale für die beste Wittener Schule einheimsen konnte. Entscheidend waren hier die Platzierungen der drei besten Teilnehmer pro Schule – im Endergebnis lagen die drei besten Schulen nur ganze fünf Punkte auseinander. Am Ende triumphierte die Auswahl des Ruhr-Gymnasiums vor dem Martmöller-Gymnasium und dem Schiller-Gymnasium.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben