FUSSBALL

SV Bommern trifft auf Überflieger SG Welper

Mit der SG Welper messen sich am Sonntag Sven Mathea (M.) und der SV Bommern 05.

Mit der SG Welper messen sich am Sonntag Sven Mathea (M.) und der SV Bommern 05.

Foto: Svenja Hanusch / FUNKE Foto Services

Bommern.  Der Aufsteiger SV Bommern misst sich am Sonntag mit Titelkandidat SG Welper. SVB-Trainer Freitas hat großen Respekt vor der Klasse der Hattinger.

Angst vor dem nächsten großen Gegner? „Auf keinen Fall“, sagt Martin Freitas, Trainer des Bezirksligisten SV Bommern 05. „Respekt aber auf alle Fälle. Das ist eine herausragende Mannschaft, die von der individuellen Klasse her eher in die Westfalenliga gehört als in unsere Liga“, so der 53-Jährige vor dem Duell am Sonntag (15.15 Uhr, Gaslock-Arena) mit der SG Welper. Die Hattinger haben die ersten beiden Partien gewonnen, gelten als Titelfavorit in dieser Spielzeit.

„Da muss man sich nur einmal anschauen, wer da alles spielt: Tim Dudda, Marvin Grumann, Serdar Bastürk, Nikita Wirt oder Sidney Rast - alles Leute mit Oberliga-Niveau oder darüber hinaus“, gerät Freitas beim Überschlagen des SG-Kaders regelrecht ins Schwärmen. „Und ein Max Claus hat bislang überhaupt noch nicht gespielt“, sagt Bommerns Trainer. Wobei: Aus Hattinger Kreisen drang am Freitag durch, dass Angreifer Claus (ehemals bei der TSG Sprockhövel) in Bommern zu seinem ersten Pflichtspieleinsatz kommen dürfte. Dafür fällt wohl Flügelspieler Wirt aus, Ex-Regionalliga-Akteur Dudda ist wegen einer leichten Blessur fraglich.

Freitas trauert nach wie vor den verschenkten Zählern aus Riemke nach

„Das sind alles Top-Leute, Welper hat ein Top-Team - da ist es doch ganz klar, dass es sehr schwer für uns wird“, sagt Martin Freitas. Doch immerhin haben die Bommeraner bereits zwei Zähler auf dem Konto, sind noch ungeschlagen. „Das ist mir aber zu wenig - vier Punkte hätten es sein müssen“, blickt er auf die Partie in Riemke (2:2) zurück, die man nach der sicher scheinenden 2:0-Führung noch aus der Hand gab. „Wir haben da ausführlich drüber gesprochen, die Jungs waren auch alle sehr einsichtig. Es geht für uns eben in dieser Liga darum, aus eigenen Fehlern zu lernen - und das möglichst schnell“, stellt der Trainer klar. Denn ein Gegner von der Klasse der SG Welper lässt sich wohl kaum lange bitten, sofern man ihm auch nur den kleinen Finger reicht.

„Wir machen uns allerdings nicht bewusst klein vor diesem Spiel. Wir müssen es als Herausforderung gegen einen solchen Klasse-Gegner sehen. Und es muss unser Ziel sein, unseren Zuschauern eine gute Partie zu zeigen - damit sie mit einem guten Gefühl nach Hause gehen.“ An seiner taktischen Ausrichtung will der 53-Jährige allerdings trotz des hochkarätigen Rivalen, der zum Auftakt mit 3:2 in Heven gewonnen hatten, nichts ändern. „Wir werden da sicherlich nicht mit Manndeckung gegen spezielle Akteure anfangen. Wir können nicht alles aufgeben, was uns als Team stark macht. Zu viel zu reagieren, wäre falsch“, so Martin Freitas. Dass ihm ausgerechnet am Sonntag nun mit Jonathan Marzok (Schulterverletzung) und Michael Kraus (Urlaub) zwei wichtige Akteure fehlen, passt ihm natürlich nicht so recht in den Kram. „Aber damit müssen wir umgehen. Wir werden elf Mann zusammenbekommen“, flachst der SVB-Coach.

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