FUSSBALL

SV Bommern will Hinserie mit Sieg abschließen

Sperre abgelaufen: Michael Kraus (re.) darf für den SV Bommern wieder ‘ran - in Günnigfeld wäre ein Sieg für den Aufsteiger immens wichtig.

Sperre abgelaufen: Michael Kraus (re.) darf für den SV Bommern wieder ‘ran - in Günnigfeld wäre ein Sieg für den Aufsteiger immens wichtig.

Foto: Barbara Zabka / FUNKE Foto Services

Witten.  Zum Abschluss der Hinrunde ist der SV Bommern in Günnigfeld gefordert. Der TuS Heven ist gewarnt, darf Schlusslicht Riemke nicht unterschätzen.

Der letzte Hinrunden-Spieltag führt den Liga-Dritten TuS Heven am Sonntag zum Tabellenletzten Adler Riemke. Der SV Bommern tritt derweil beim VfB Günnigfeld an und hofft auf den zweiten Saisonsieg, der die Basis für eine erfolgreichere Restrunde sein könnte.


VfB Günnigfeld - SV Bommern 05 (So., 14.45 Uhr). „Der Punkt gegen Harpen hat uns richtig gut getan“, sagt Bommerns Benjamin Schröder, der zuletzt den in Spanien weilenden Trainer Martin Freitas an der Linie vertrat. Immerhin konnte man auch gegen eines der spielstärkeren Teams der Liga zeigen, dass durchaus genug Substanz in den Bommeranern steckt.

„Am Sonntag kann es für uns keine Ausreden geben - wir wollen endlich mal wieder gewinnen“, stellt Schröder klar. Die Stimmung in der Mannschaft sei recht gelöst, das Training lief richtig gut. Und auch in Sachen Personal habe man endlich wieder genug Alternativen. So ist Mischa Berghaus wieder dabei, Michael Kraus hat seine Sperre wegen der fünften gelben Karte abgesessen. Auch Torhüter Kevin Gensch sei wieder an Bord - am Spieltag werde wohl erst entschieden, ob er den Vorzug vor Sven Kozdron erhält.

Bei SV Bommern gibt’s jetzt wieder mehr Auswahl

„Ganz gleich, ob wir in Günnigfeld auf Asche oder auf Rasen spielen - wir müssen uns da voll ‘reinhängen und unbedingt was mitnehmen“, so der Bommeraner Interims-Trainer, der gegen den ehemaligen Landesligisten auch selbst wieder spielen könnte. Mit einem Sieg im abschließenden Spiel der Hinrunde würden die Wittener den Rückstand auf die unteren Mittelfeldränge verkürzen - das würde die Ausgangsposition für die zweite Saisonhälfte deutlich verbessern.


DJK Adler Riemke - TuS Heven 09 (So., 14.45 Uhr). Sie haben dank ihrer beeindruckenden Serie wieder Lunte gerochen im Aufstiegsrennen, die Hevener. Nach den beiden Auftaktniederlagen gegen Welper und in Wanne-Eickel blieb das Team von Trainer Thorsten Kastner zwölfmal in Folge ungeschlagen. Mit breiter Brust also können die Blau-Weißen am Sonntag beim Schlusslicht der Liga (erst neun Punkte) auflaufen. Doch Vorsicht ist für die Kastner-Elf allemal geboten gegen einen der vermeintlich „kleinen“ Gegner - zu oft schon sind die Wittener in dieser Saison an ihrer aufkommenden Unkonzentriertheit gescheitert, einige Punkte blieben so auf der Strecke.

Gut für den Tabellendritten, dass zum Ausklang der Hinrunde zwei so wichtige Spieler wie Demir Tumbul und Hari Coric wieder mit an Bord sind. Auf Routinier Besim Kasumi (fünfte gelbe Karte) muss man indes verzichten.

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