Handball Bezirksliga

HSV Herbede lässt TuS Bommern II keine Chance

Für Marius Jung (re., hier gegen Herbedes Dorian Trösken) und den TuS Bommern II setzte es im Derby eine Niederlage.

Für Marius Jung (re., hier gegen Herbedes Dorian Trösken) und den TuS Bommern II setzte es im Derby eine Niederlage.

Foto: Barbara Zabka / FUNKE Foto Services

Bommern.  Das Derby in der Bezirksliga ist eine klare Sache für die Mannschaft von Marko Weiss. Beim 27:21 verzweifelt Bommern an Torhüter Till Filter.

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Das Bezirksliga-Derby zwischen dem TuS Bommern II und dem HSV Herbede ist eine klare Angelegenheit für die Gäste gewesen. Die Weiss-Sieben setzte sich am Sonntagabend deutlich mit 27:21 (14:9) durch.

Herbede legte einen Blitzstart hin, und führte nach fünf Minuten mit 3:0, bevor auch die Gastgeber ins Spiel kamen. Die beiden Tore von Felix Jungermann und das 3:4 durch Janis Speck (11.) brachten den HSV Herbede aber nur kurz in Bedrängnis. Das Problem der Gastgeber war einmal mehr die Chancenverwertung, die Trainer Jens Berger Woche für Woche die Sorgenfalten auf die Stirn treibt. Seine Spieler verlieren im Aufbau durch Fehlpässe und technische Fehler zu oft den Ball und kassieren immer wieder Tempogegenstöße. Zudem stand am Samstag wieder einmal ein herausragender Till Filter im Herbeder Tor, der 21 der 41 Bommeraner Würfe abwehrte. Auf der anderen Seite machte es Herbede kurz und schmerzlos und nutzte die TuS-Schnitzer kaltblütig aus. Die fünf Tore zum 3:9 (19.) fielen in weniger als vier Minuten.

Team setzt Vorgaben von Marko Weiss gut um

Damit hatten die Herbeder auf der Anzeigentafel erst einmal für Ruhe gesorgt, doch auf dem Feld ging es weniger ruhig her. Jens Berger freute sich: „Es war immer ziemlich viel Feuer auf dem Parkett, und es gab viele Zweikämpfe.“ Die Abwehr der Hausherren stand auch gar nicht so schlecht. Herbede bei 27 Toren zu halten, ist schon ein ordentliches Resultat, mit 21 geworfenen Tore gewinnt man in der Bezirksliga aber nur selten ein Spiel.

Herbedes Trainer Marko Weiss war froh, dass seine Mannschaft dem Gegner ihre Spielweise aufdrängte: „Ich wollte mich nicht nach dem Gegner richten, sondern meine Taktik durchsetzen. Das hat das Team hervorragend gemacht.“ Sein Team nahm so einen 14:9-Vorsprung in die zweite Halbzeit.

Herbede bestraft konsequent Bommerns Fehler

Die Begegnung änderte ihr Drehbuch auch in der zweiten Halbzeit nicht. Herbede nutzte konsequent die Bommeraner Fehler. In etwas mehr als elf Minuten hatten die Gäste ein 21:13 (42.) vorgelegt und hatten damit die Punkte schon so gut wie sicher. Einen großen Anteil am Herbeder Erfolg hatte wieder einmal Erik Schulte der mit neun Treffern aus elf Würfen der mit Abstand beste HSV-Schütze war.

Auch wenn es Marko Weiss nicht gefiel, so hatte er Verständnis dafür, dass seine Mannschaft einen Gang herunterschaltete. So kam Bommern noch einmal auf 19:22 heran (48.). Die Gastgeber vergaben aber anschließend einen Siebenmeter und einen Tempogegenstoß, während Herbede die Chancen sicher verwerte.

TuS: Kilfitt, Bentlage; Mallach, Schreiber (2), Frank (4/1), Speck (2), M. Jung (1), Prior (2), Grajcar (4/2), Drewes, Jungermann, Körner, Eickmeier.

HSV: Filter, Lange; Windfuhr (1), Bottländer, Schulte (9/3), Peeren (1), Schmitz, Busch (1), Hake (2), Hoffmann, Vohmann (4), Trösken (5), Meuren, Filla (2), Schauer (2).

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