Triathlon-Bundesliga

Triathleten wagen den nächsten Schritt mit zehn Talenten

Das Triathlon Team TG Witten und der PV Triathlon Witten setzen in der Saison 2020 verstärkt auf den eigenen Nach​wuchs. Auf dem Team Foto sind abgebildet v. L.n.R.: Lina Franczyk, Lisa Mann, Max Meckel, Matthies Groll, Till Wettlaufer, Lukas Meckel, Joel Hermes.

Das Triathlon Team TG Witten und der PV Triathlon Witten setzen in der Saison 2020 verstärkt auf den eigenen Nach​wuchs. Auf dem Team Foto sind abgebildet v. L.n.R.: Lina Franczyk, Lisa Mann, Max Meckel, Matthies Groll, Till Wettlaufer, Lukas Meckel, Joel Hermes.

Foto: Triathlon Team TG Witten

Witten.  Die Vereine wollen auf Eigengewächse setzen, unabhängig von der Liga. Im Nachwuchs-Team stehen einige hoffnungsvolle Sportler und Sportlerinnen.

Die Triathlon-Bundesliga ist am vergangenen Wochenende mit einem Online-Radrennen in die Saison gestartet. Noch ist die Hoffnung groß, dass in ein paar Monaten doch „normale“ Wettkämpfe ausgetragen werden können. Doch das Coronavirus stellt weiterhin einiges in Frage und auf den Kopf - auch die Trainingsmöglichkeiten der Athleten und Athletinnen.

Fürs Schwimmen müssen die Sportler häufig weite Anfahrten hinnehmen. Spontanbesuche in den Bädern sind zumeist nicht möglich. Wer dann im Wasser ist, wird oft gezwungen in abgeleinten Kreisen zu schwimmen.

Beim Radfahren gilt unverändert der Rat, möglichst kontaktlos mit seinen Mitstreitern zu trainieren und das Laufen in Gruppen ist schwer möglich bei Einhaltung der Pandemie-Vorgaben. Diese Corona Problematik nutzen die Vorstände der beiden Vereine PV Triathlon Witten und Triathlon TEAM TG Witten für die sofortige Umsetzung einer neuen Strategie bei der Zusammenstellung Ihrer Kader.

Gemeinsames Training in Witten und der Umgebung

Thomas Fehrs, 1. Vorsitzender beim TTW, und gleichzeitig maßgebend im Trainerstab tätig, fand folgende Worte für die neue Strategie „Corona hat aufgezeigt wie schnell Pläne umgeschmissen werden müssen. Insbesondere die Auswärtigen Starter können unter den derzeitigen Einschränkungen nur sehr schwer in Trainingspläne und Wettkampfvorbereitungen eingebunden werden. Wir werden deshalb einen für die Zukunft geplanten Schritt vorziehen, und ab sofort verstärkt auf unsere Eigengewächse setzen. Das gilt für alle Ligen, möglichst rauf bis zur 1. Triathlon Bundesliga.“

Der Stamm der Anwärter für die höheren Ligen trainiert gemeinsam in Witten und der näheren Umgebung. Eine gute Basis für den Weg nach oben, mit dem Vorteil das bei allen Trainingseinheiten das Teambuilding stark ausgeprägt wird.

20-25 Stunden Training in der Woche

Aktuell trainiert Thomas Fehrs gemeinsam mit dem Trainerstab ein gutes Dutzend junger Athleten. Die 16- bis 20-jährigen sind überwiegend seit Ihrer Kindheit sportlich aktiv, und Schritt für Schritt in die Triathlon Welt reingewachsen. Inzwischen absolvieren Sie Wettkämpfe in den verschiedenen Ligen, angefangen von den NRW Wettkämpfen, bis rauf in die 2. Bundesliga.

Zur sportlichen Weiterentwicklung investieren Sie zwischen 20-25 Stunden in der Woche, alles zusätzlich zur Schule, Studium oder Ausbildung. Zwei Aktive nutzen das Landesleistungszentrum in Essen, um möglichst optimal Schule und Sport unter einen Hut zu bekommen.

Großen Dank richten die Sportler und Trainer an die jeweiligen Eltern, ohne deren Unterstützung die möglichen Ziele nicht erreichbar wären.

Nachwuchs-Team aus zehn Sportlern

Auch im Trainerstab setzen die Vereine verstärkt auf den eigenen Nachwuchs. Lars Wenzel wurde beispielsweise sehr früh von seinem Elternhaus vom Triathlon-Sports überzeugt. Wenzel investiert auch als Erwachsener viel in den Sport, zum Erreichen seiner persönlichen Ziele, aber auch als Trainer, Unterstützer und Motivator für die jüngeren Mitstreiter.

Aktuell gehören zum Nachwuchs-Team: Lina Franczyk, Lisa Mann, Max Meckel, Lukas Meckel, Matthies Groll, Till Wettlaufer, Joel Hermes, Lars Wenzel, Luca Fahrenson und Jan Stratmann.

Aus dem Betreuerstab bringen unter anderem Vanessa Wirtz und Sebastian Krusch ihre große Erfahrung mit ein in die tägliche Trainingsarbeit, und werden die jungen Sportler auch aktiv bei den anstehenden Wettkämpfen begleiten.

Bei diesen sportlichen Perspektiven prophezeit Fehrs der Wittener Triathlon-Szene eine gute Zukunft, verbunden mit der Hoffnung recht bald wieder normale Wettkämpfe genießen zu können.

Wer als Jugendlicher auch mal diesen sportlichen Weg gehen möchte, ist gerne zu einem Probetraining bei einem der beiden Vereine eingeladen. Egal ob Anfänger, oder schon Aktiver in einer der drei Sportarten, die Trainer haben einen altersgerechten Trainingsplan in der Schublade.

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