FUSSBALL

TuRa Rüdinghausen fehlt derzeit ein Spielgestalter

Für Lennart Johannsen (re.) und TuRa Rüdinghausen läuft die Saison in der A-Kreisliga bislang alles andere als rund.

Für Lennart Johannsen (re.) und TuRa Rüdinghausen läuft die Saison in der A-Kreisliga bislang alles andere als rund.

Foto: Jürgen Theobald / FUNKE Foto Services

Mit Platz zehn kann TuRa Rüdinghausen aktuell kaum zufrieden sein. Am Freitag gegen Wiemelhausens Reserve sollen drei Punkte eingefahren werden.

Rüdinghausen. Der Vizemeister steckt in der Ergebniskrise. Nur Platz zehn für A-Kreisligist TuRa Rüdinghausen - da fragt sich auch Trainer Fabian Kordel, wo die Ursachen für ausbleibenden Erfolge liegen. Am Freitag (19.30 Uhr, Brunebecker Straße) haben die Wittener Concordia Wiemelhausen II zu Gast.

„Das ist eine Mannschaft, die ich eigentlich stärker eingeschätzt hätte“, sagt Fabian Kordel über die Bochumer. Doch für die Zweitvertretung des Westfalenligisten (8.) trifft vielleicht genau das Gleiche zu wie für die TuRaner selbst: Die Resultate passen nicht zu den Auftritten. „Wir waren bislang in keinem Spiel wirklich klar schlechter als unser Gegner“, so Kordel. Auch bei der 1:4-Niederlage im Derby gegen die DJK TuS Ruhrtal habe man durchaus genug Spielanteile und Möglichkeiten gehabt, die Partie selbst zu entscheiden. „Aber uns fehlt derzeit die Durchschlagskraft im Angriff - und hinten leisten wir uns zu viele einfache Fehler“, hat der Rüdinghauser Coach schon eine Analyse in Angriff genommen.

Dass TuRa auch am Freitag wieder auf Brian Sieweke verzichten muss, ist fraglos ein Nachteil für die Gastgeber. „Uns fehlt im Moment auch ein Spielgestalter“, stellt Fabian Kordel fest. In der Offensive liegt ein Großteil der Last nach wie vor auf den Schultern von Patrik Pogledic. Wenn der dann mal keinen sonderlich guten Tag hat, wird’s auch mit der Abschlussquote des Tabellenzehnten eng. „Fünf Spiele bis zum Ende der Hinrunde haben wir noch. Wir müssen punkten und uns vom Tabellenende absetzen.“

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