HANDBALL

TuS Bommern feiert Test-Erfolg gegen Liga-Rivalen

Nach seinem Urlaub gleich wieder ein wesentlicher Bestandteil im Spiel des TuS Bommern: Markus Schmitz (re.).

Nach seinem Urlaub gleich wieder ein wesentlicher Bestandteil im Spiel des TuS Bommern: Markus Schmitz (re.).

Foto: Biene Hagel / Biene Hagel / Funke Foto Services

Bommern/Kamen.  In ihren Testspielen gewinnen die Mannschaften des TuS Bommern, bei den Damen allerdings ist derzeit noch reichlich Sand im Getriebe.

Sowohl die Damen als auch die Herren des TuS Bommern kamen in ihren Testspielen am Wochenende zu Erfolgen. Vor allem die Stary-Sieben überzeugte.


SuS Oberaden - TuS Bommern 23:29 (10:14). Dem Trainer hat gefallen, was er in dem Duell gegen den künftigen Klassenrivalen von seiner Mannschaft zu sehen bekam. „Insgesamt haben wir das sehr gut gemacht. Nur in der Phase ab der 45. Minute haben wir ein wenig geschwächelt, das dann aber wieder schnell in den Griff bekommen“, so TuS-Coach Ingo Stary.

Aufseiten der Bommeraner musste kurzfristig Alexander Lindner mit Fußproblemen passen, nach nur drei Minuten ging es zudem auch für Ole Vesper (Schienbein-Probleme) nicht weiter - vorsichtshalber blieb der Rückraumspieler dann draußen. „Für ihn hat Lukas Burbaum in der Deckungsmitte und vorne auf Halblinks gespielt und das richtig gut gemacht“, so das Lob des Trainers. Auf der Kreisläufer-Position agierte diesmal nach längerer Pause mal wieder Stefan Wickel.

Die Bommeraner hatten das Geschehen meist sicher im Griff, trafen zuverlässig von beinahe allen Positionen. Trainer Ingo Stary verteilte die Spielzeiten gleichmäßig, ließ u. a. je eine Halbzeit Markus Schmitz und Mattis Kloppenburg auf der Mittelposition die Partie lenken.


TuS Bommern/Damen - HVE Villigst/Ergste 29:27 (17:12). Eine Partie mit Licht und Schatten lieferten die Verbandsliga-Handballerinnen des TuS Bommern bei ihrem knappen Erfolg gegen den Landesliga-Aufsteiger aus Schwerte ab. „Das war das zweite Spiel innerhalb von drei Tagen. Dazu steht uns derzeit nur ein begrenzter Kader zur Verfügung - es war verständlich, dass es zwischenzeitlich ein paar Probleme gab“, so TuS-Trainerin Katja Niehörster.

Am Donnerstag hatten sich die Grün-Weißen gegen den Bochumer HC durchgesetzt, wussten aber auch dort nicht rundum zu überzeugen. Gegen Villigst/Ergste kamen die TuS-Damen in der Anfangsphase schwer in Tritt, liefen zunächst stetig einem Rückstand (bis zum 8:9) hinterher. Dann steigerten sich die Gastgeberinnen, verbesserten vor allem die Effizienz im Angriff. Immer wieder wusste Nina Hillebrecht aus dem Rückraum aufzutrumpfen. Bommern setzte sich mit 14:9 ab, lag zur Pause mit 17:12 vorn.

Nach der Pause aber gab’s einen kräftigen Einbruch - kaum noch etwas wollte gelingen, die Gäste erzielten sieben Treffer in Serie, führten plötzlich mit 19:18 und dann gar mit 24:19. Positiv aus Bommeraner Sicht: Der TuS - ohne gelernte Kreisläuferin angetreten - drehte die Partie noch einmal, gewann mit zwei Treffern Vorsprung. „Wir haben einige Defensiv-Varianten getestet und nicht aufs Ergebnis geschaut - das ist derzeit sekundär“, so Niehörster.

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