DAMENHANDBALL

TuS Bommern mimt für Brambauer den Aufbaugegner

Die nächste Niederlage kassierten Nina Hillebrecht und der TuS Bommern ausgerechnet bei Schlusslicht Brambauer.

Die nächste Niederlage kassierten Nina Hillebrecht und der TuS Bommern ausgerechnet bei Schlusslicht Brambauer.

Foto: Barbara Zabka / FUNKE Foto Services

Brambauer.  Eine ganz mäßige Angriffsleistung beschert den Bommeraner Handballerinnen eine 20:25-Pleite beim VfL Brambauer - die fünfte Niederlage in Serie.

Die Durststrecke des TuS Bommern hält weiter an: Zum fünften Mal in Folge standen sie mit leeren Händen da. Beim bis dato noch sieglosen VfL Brambauer unterlag der TuS mit 20:25 (10:11).

„Uns ist die Leichtigkeit vom Saisonbeginn abhanden gekommen, und wir finden aktuell nicht zu dieser Linie zurück“, so TuS-Trainer Rolf Albus. Zwar hätte sich seine Mannschaft in der Defensive stabilisiert, dafür aber das Spiel im Angriff verloren. Den schnellen 0:2-Rückstand (2.) drehte man zunächst zur 4:2-Führung (11.), ehe Brambauer wenig später ausglich und vom 5:5 (15.) auf 8:5 (20.) davonzog.

Bis zum Seitenwechsel ist alles noch völlig offen

Abschütteln ließ sich Bommern aber nicht und glich kurz darauf wieder zum 8:8 (22.) aus. Dann aber sahen Miriam Wirges, Rabea Striebeck und Helen Hallfarth kurz nacheinander je eine Zeitstrafe, der TuS geriet in dreifache Unterzahl. Brambauer legte in diesem Zeitraum aber nur ein 10:8 vor, so dass die Gäste wieder vollständig noch zum 10:10 (28.) ausglichen, wenngleich der VfL per Strafwurf noch die 11:10-Pausenführung erzielte.

„Die Deckung war gar nicht mal schlecht, nur haben wir uns von den vielen Zeitstrafen zurückwerfen lassen“, meinte Albus. Zu Beginn des zweiten Durchgangs war noch alles offen, ebenso wie in der 38. Minute beim 14:15 aus Sicht des TuS. „Wir haben uns aber nicht an unsere Konzeptionen gehalten und außerdem Brambauers Torhüterin warm geworfen“, berichtete Albus. Dementsprechend konnte Brambauer sich zunächst auf 17:14 (40.) und kurz darauf sogar auf 21:15 (44.) absetzen. „Danach sind wir dem Rückstand hinterher gelaufen“, meinte Rolf Albus.

Unkonzentrierte Abschlüsse verhindern besseres Ergebnis

Seine Mannschaft kam zwar noch einmal auf 18:22 (52.) heran, leistete sich aber in der Endphase des Spiels zu viele Fehler und überhastete Abschlüsse, dass ein ernstzunehmendes Aufschließen nicht mehr drin war. Klar ist, dass sich nach dem erneuten Misserfolg die Lage der Wittenerinnen weiter zugespitzt hat. „Wir müssen in dieser schwierigen Situation aber dennoch einen kühlen Kopf bewahren“, sagte Rolf Albus, für den es in der nächsten Zeit aber kein „Wenn und Aber“ mehr gibt. Denn in zwei Wochen wartet der HSC Haltern-Sythen auf sein Team, wo Bommern unbedingt die Punkte einfahren will und wohl auch muss.

TuS: Biniasch; Hallfarth, Menne (1), Nievel (4/2), Wirges, Schneider (2), Bernstein (3/1), Berger (2), Schmidt, Hillebrecht (3), Striebeck (5), Kömmelt, Wenzel.

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