FUSSBALL

TuS Heven muss sich in Herne auf ungeliebter Asche beweisen

Muss mit seinem SV Bommern beim Nachbarn TuS Hattingen bestehen: Michael Kraus (re.).

Muss mit seinem SV Bommern beim Nachbarn TuS Hattingen bestehen: Michael Kraus (re.).

Foto: Barbara Zabka / FUNKE Foto Services

Kontakt zu den Spitzenteams will der TuS Heven mit einem Sieg bei Aufsteiger Herne 70 halten. Der SV Bommern muss zum TuS Hattingen.

Witten. Zweimal in der Fremde müssen die beiden heimischen Bezirksliga-Teams ‘ran. Der SV Bommern 05 könnte sich in Hattingen den zweiten Sieg in Folge unter den Nagel reißen, der TuS Heven hofft in Herne auf das nächste Erfolgserlebnis.


TuS Hattingen - SV Bommern 05 (So., 15 Uhr). Einen körperlich starken Gastgeber erwartet SVB-Trainer Martin Freitas am Sonntag. „Das wird noch mal ein ganz anderes Spiel als zuletzt bei Phönix Bochum. Wir müssen gleich dagegenhalten und die Zweikämpfe annehmen“, so der Bommeraner Coach.

Nach den jüngsten guten Auftritten in der Meisterschaft und zumindest eine Halbzeit lang im Pokal gegen Westfalenligist Wiemelhausen fahre der Neuling „mit einem guten Gefühl“ in die Nachbarstadt und wolle auch dort punkten. „Wir müssen aber dort wieder an unsere Grenzen gehen“, mutmaßt Freitas, der Respekt auch vor dem Hattinger Naturrasen hat - diesen Untergrund kennt sein Team schließlich anders als die Platzherren nicht aus der täglichen Arbeit. Vorne drückt beim SVB weiterhin der Schuh. Benjamin Schröder fällt nach wie vor aus, nun droht auch Marcel Herrmann (Oberschenkel) eine Zwangspause, die Einsätze von Patrick Berghaus und Sebastian Queißer sind fraglich.



SG Herne 70 - TuS Heven 09 (So., 15 Uhr). „Unser kleine Erfolgsserie wollen wir natürlich ausbauen“, sagt TuS-Trainer Thorsten Kastner vor dem Gastspiel beim Aufsteiger in Herne. Wobei der Auftritt wohl kein Zuckerschlecken werden dürfte. In Herne nämlich wird auf einem Tennenplatz gespielt, doch auch das will Kastner nicht als Ausrede gelten lassen. Er fordert von den Seinen eine ähnlich engagierte Vorstellung wie zuletzt beim 4:2 gegen Wattenscheid 08. „Die Mannschaft hat noch am Donnerstag beim Training eine klare Ansage bekommen, wie sich die Sache angehen soll. Ich mache mir da aber gar keinen Kopf. Die Jungs wollen das Spiel gewinnen“, so der TuS-Trainer optimistisch.

Man werde wohl 20, 25 Minuten lang benötigen, um sich mit dem ungewohnten Untergrund anzufreunden - dann sollten die Hevener ihre spielerischen Qualitäten in die Waagschale werfen. „Herne 70 hat zu Hause schon Weitmar und Harpen geschlagen, das sollte uns Warnung genug sein“, so Kastner, der personell wohl aus dem Vollen schöpfen kann.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben