FUßBALL

TuS Heven pirscht sich an die Spitze heran

Nach dem 3:2 war der Jubel bei Laurenz Wassinger groß. Er besorgte am Ende den entscheidenden Treffer für den TuS Heven.

Nach dem 3:2 war der Jubel bei Laurenz Wassinger groß. Er besorgte am Ende den entscheidenden Treffer für den TuS Heven.

Foto: Manfred Sander / FUNKE Foto Services

Kastner-Elf gelingt wichtiger 3:2-Erfolg gegen den SC Weitmar 45.Als Tabellendritter hat man nun nur noch vier Zähler Rückstand auf die Spitze.

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Heven. Es geht weiter aufwärts für den TuS Heven. Mit 3:2 (2:2) setzten sich die Haldenweg-Kicker verdientermaßen gegen den SC Weitmar 45 durch und sind nun Dritter. Allerdings musste man direkt nach der Pause auch einen ganz bitteren Dämpfer einstecken.

Erstmals stand Nedim Jasarovic in der Hevener Startaufstellung, machte in Durchgang eins ein starkes Spiel. Direkt nach Wiederanpfiff passierte es dann. Weitmars Steven Murru fiel dem TuS-Akteur bei einem Zweikampf ganz unglücklich aufs Knie. „Das sieht nach einer schlimmen Verletzung aus. Die Diagnose folgt. Das ist richtig bitter. Der Junge hatte sich im Training zuletzt richtig vorbildlich verhalten und sich den Einsatz verdient“, so Co-Trainer Marc Mündelein.

In Sachen Spielstand war die Partie zu diesem Zeitpunkt noch völlig offen. Maximilian Schreier hatte Weitmar in Front gebracht (15.), ehe Tolga Dilek mit dem linken Außenrist aus kurzer Distanz zunächst den Ausgleich erzielte (23.) und dann eine Flanke so scharf vor das Tor der Bochumer brachte, dass Weitmars Eric Sebastian am zweiten Pfosten nicht mehr ausweichen konnte – Eigentor, 2:1 Heven (23.).

Hevens 3:1 nicht anerkannt

Dass man die Führung nicht mit in die Pause nahm, lag an Steven Murru, der mit seinem starken linken Fuß aus der Distanz das 2:2 markierte (42.). Die Hevener waren bis dahin spielerisch das bessere Team und hatten zwischenzeitlich sogar das vermeintliche 3:1 erzielt. Weitmars Torhüter Malik Witt kam sich bei einem Abwehrversuch mit einem seiner Vorderleute ins Gehege. TuS-Stürmer Laurenz Wassinger schaltete schnell, stibitzte das runde Leder und schob ein. Doch der nicht immer sichere Schiedsrichter Matthias Gombel entschied auf Abseits – eine schmeichelhafte Entscheidung aus Sicht der 45er, die trotz uninspirierter Spielweise so noch einmal zurückkommen konnte.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Heven besser, ließ sich aber dann und wann vom Bochumer Spiel mit langen Bällen anstecken. „Wenn wir mal unser Kurzpass-Spiel gezeigt haben, war das gut. Aber das war noch zu selten“, so Mündelein, der immerhin in puncto Siegeswillen mit seinem Team völlig zufrieden war. „Kämpferisch hat die Mannschaft das überragend gemacht“, lobte er.

Den Lohn für die Arbeit besorgte schließlich Laurenz Wassinger, der 45-Keeper Witt verlud (54.). Dabei blieb’s bis zum Schluss. Heven hatte noch ein, zwei gute Gelegenheiten. Auf der anderen Seite zeigte TuS-Keeper Kevin Wirges wie schon in der Vorwoche seine Klasse und hielt den Sieg am Ende fest.

TuS: Wirges; Türker, Akcan, Wrede (75. K. Turgut), Wassinger, Kellner, Michel (65. El-Lahib), Kasumi, Nehlson (43. Wojtakowski), Jasarovic (46. Yaman), Dilek. Torfolge: 0:1 Schreier (15.), 1:1 Dilek (23.), 2:1 Sebastian (ET, 34.), 2:2 Murru (42.), 3:2 Wassinger (54.).

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