TURNEN

TZ Bochum-Witten macht Klassenerhalt in Liga drei klar

Schaffte mit seinem TZ Bochum-Witten den Klassenerhalt am vorletzten Wettkampftag: Tim Barela.

Schaffte mit seinem TZ Bochum-Witten den Klassenerhalt am vorletzten Wettkampftag: Tim Barela.

Foto: Ingo Otto / FUNKE Foto Services

Witten.  Vor eigenem Publikum landete das TZ Bochum-Witten einen klaren 43:25-Erfolg über den TV Weißkirchen, bleibt damit in der 3. Bundesliga.

Im vorentscheidenden Duell mit dem TV Weißkirchen haben die Turner des TZ Bochum-Witten den Klassenerhalt in der dritten Bundesliga perfekt gemacht. Vor eigenem Publikum gewann das Team aus dem Revier mit 43:25, rückte somit auf den fünften Tabellenplatz vor.

Für das TZ Bochum-Witten war es gegen die Hessen der zweite Heimsieg. Gleich am Boden waren die TZ-Fans von ihrem Team begeistert, denn Lars Boerrigter (fünf Punkte) und der Wittener Lukas Herich (4) sackten für die Hausherren gleich mal den ersten Gerätpunkt ein. Die Gäste waren merklich beeindruckt von den anspruchsvollen Übungen der Bochumer. Auch bei den folgenden Duellen am Seitpferd überzeugte die TZ-Auswahl. Tim Barela (3), Artur Sahakyan und Benedikt Sand (je 4) bewältigten das sonstige „Zittergerät“ ohne Fehler. Auch an den Ringen dominierte das Heimteam durch Vierer-Wertungen von Lukas Herich und Artur Sahakyan. So gab es eine deutliche Halbzeitführung von 29:7-Punkten, die Moderator Jannis Darvish den Fans servierte.

Gastturner Sahakyan überzeugt am Sprungtisch

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit stellte der Mülheimer Gastturner Artur Sahakyan am Sprungtisch sein Können unter Beweis und holte weitere fünf Score-Punkte. Am Barren wurde es noch einmal spannend, da die Gäste aus Weißkirchen gute Leistungen präsentierten und das TZ-Team Unsicherheiten zeigten.

Auch am abschließenden Reck patzten die Gastgeber, leisteten sich zwei Flugteil-Stürze. Lediglich Lukas Herich (4) sicherte an diesem Tag als Top-Scorer mit 14 Punkten den Sieg seiner Mannschaft. Der gewiefte Taktiker Benedikt Sand war somit „sehr zufrieden“ mit seinem Team. „Heute haben wir einmal mehr gezeigt, dass das Turnzentrum wieder Garant für hochwertiges Gerätturnen in unser Region ist.“ Mit dem fünften Rang in der Tabelle darf man gestärkt am Wochenende nach Karlsruhe fahren. Dann allerdings ohne Artur Sahakyan, der als wichtiger Punktegarant fehlen wird.

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