Schwimmen

Von vier bis über 80: Stadtmeisterschaft aller Altersklassen

Mit dem Anschlag am Beckenrand (rechts unten) darf direkt die nächste ins Wasser springen – mit den Staffelwettkämpfen wurden die Stadtmeisterschaften abgeschlossen.

Mit dem Anschlag am Beckenrand (rechts unten) darf direkt die nächste ins Wasser springen – mit den Staffelwettkämpfen wurden die Stadtmeisterschaften abgeschlossen.

Foto: Manfred Sander / FUNKE Foto Services

Witten.  Im Annener Hallenbad gehen fast 100 Aktive an den Start. Auch wenn die Teilnehmerzahl etwas rückläufig ist, waren die Ausrichter zufrieden.

Es war nicht ganz so voll wie erhofft im Annener Hallenbad bei den diesjährigen Stadtmeisterschaften im Schwimmen – vier Vereine und knapp 20 vereinslose Sportlerinnen und Sportler waren am Start. Eine Entscheidung der Organisatoren stellte sich somit als die richtige heraus.

„Es war eine gute Idee, den Wettkampf nur noch ein einem Tag durchzuführen“, sagte Michael Tigges von der DJK TuS Ruhrtal, die DJK war gemeinsam mit Blau-Weiß Annen als Ausrichter im Einsatz. Die Wettkämpfe beschränkten sich also nur auf den Samstag.

Ausrichter hätten gerne mehr Triathleten am Start gesehen

Einige Gesichter wurden aber vermisst: „Leider fehlten wie auch in den vergangenen Jahren Aktive aus dem Bereich Triathlon“, so Tigges weiter, „und das obwohl es dort auch richtig gute jugendliche Schwimmer gibt.“

Die Teilnehmerzahl war somit leicht rückläufig, die Marke von 100 Aktiven wurde knapp verpasst, diese brachten es auf etwas mehr als 300 Einzel- und 16 Staffelstarts.

Erfolgreichster Verein war dabei die Sport-Union Annen mit insgesamt 74 Titeln, gefolgt von der DJK Blau-Weiß Annen mit 40 Titeln und der DJK TuS Ruhrtal mit 10 Titeln. Fünfmal Gold ging an die Vereinslosen und die Schwimmvereinigung Witten 84/09 holte zwei Titel. Eine Sportlerin und ein Sportler ohne Verein waren dann auch die Jüngsten, die ins Wasser gingen.

Marie Matalla und Max Werringloer sind beide 2015 geboren und waren im Hallenbad am Start – früh übt sich also, gerade im Wasser. Am anderen Ende des Altersspektrums standen Monika Burgdorf vom TuS Ruhrtal, die in der Altersklasse 75 an den Start ging, und Werner Beil (SVG Witten 84/09) – in der Altersklasse 85 war er der unumstrittene Altmeister.

80 Jahre Altersunterschied zwischen den Ältesten und Jüngsten

Rund 80 Jahre lagen also zwischen den ältesten und den jüngsten Teilnehmern – dass Schwimmen etwas für alle Altersklassen ist, haben die Wittener damit wieder bewiesen.

Beil war dabei auch noch erfolgreich, indem er sich zwei Stadtmeistertitel für seine SVG sicherte. Einige waren in Annen noch erfolgreicher.

Gleich acht Aktive holte je fünf Titel: Alena Wolter und Leni Markowski für die DJK Blau-Weiß Annen sowie Jonathan Frank, Lukas Freise, Annabelle Hauber, Martin Kuhlmann, Mirjam Ottefülling und Fabio Viegas das Silva für die SU Annen. Milena Hermanowski (TuS Ruhrtal) siegte viermal, der Wittener Bürger Jan Lohmeier gewann zweimal.

2020 ist die SU Annen an der Reihe

„Insgesamt war es eine runde Veranstaltung“, so Stefan Jaensch von der DJK BW Annen, „wir hoffen, dass sich alle Sportler und Besucher wohl gefühlt haben.“ Sie sollen nächstes Jahr wiederkommen, dann am besten wieder mit einer etwas größeren Teilnehmerzahl – Ausrichter der Stadtmeisterschaften 2020 wird aller Voraussicht nach die SU Annen sein.

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