BOXEN

Wittener Boxtalent Janny Kirchner dreht in Runde drei auf

Auch seinen Sohn Kevin (re.) hat Michael Dieker lange mit Erfolg trainiert. Jetzt steigen junge Talente des Wittener BS 23 unter seiner Regie in den Ring.

Auch seinen Sohn Kevin (re.) hat Michael Dieker lange mit Erfolg trainiert. Jetzt steigen junge Talente des Wittener BS 23 unter seiner Regie in den Ring.

Foto: Manfred sander / Funke Foto Services GmbH

Witten.  Bei einem Einlagekampf gelingt Janny Kirchner (Wittener BS) sein erster Sieg. Auch Lasha Glunchadze gewinnt sein Duell in Hamm.

Zuletzt machten in erster Linie zwei Boxer vom Wittener BS 23 bei sportlichen Großveranstaltungen von sich reden: erst Kevin Dieker, der es bis zur Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft brachte, dann seine Clubkollegin Tabea Frank, die sich in diesem Jahr wieder DM-Bronze erkämpfte. Jetzt aber stiegen auch zwei weitere WBS-Akteure mit Erfolg in den Ring.

Als Vorkampf einer Oberliga-Veranstaltung in Hamm durften Lasha Glunchadze und Janny Kirchner ein wenig Ligaluft schnuppern und ihr Talent unter Beweis stellen. Der erst elfjährige, aus Georgien stammende Lasha Glunchadze boxte dabei gegen einen Hammer Lokalmatador, trat im so genannten Strohgewicht bis 37 Kilogramm an. Dies war allerdings schon das zweite Aufeinandertreffen für die beiden Schüler. In der ersten Begegnung hatte sich der Wittener noch knapp nach Punkten geschlagen geben müssen. Umso motivierter startet Glunchadze diesmal in die erste Runde. Der Wittener Youngster ließ keinen Zweifel aufkommen, wer diesen Kampf als Sieger verlassen würde.

Einstimmiger Punktsieg für Glunchadze

Mit guter Beinarbeit und schnellen Schlagkombinationen sicherte sich Glunchadze den ersten Durchgang. Auch in den Runden zwei und drei sicherte sich Glunchadze vor allem durch klare Treffer und gute Ausweichbewegungen die Stimmen der Punktrichter, wie sein Trainer Michael Dieker erklärte. Unterm Strich reichte es somit zu einem einstimmigen Punktsieg des WBS-Talents.

Als zweiter Wittener Boxer trat im Anschluss Janny Kirchner im Junioren-Weltergewicht bis 69 Kilogramm in den Ring. In der ersten Runde kamen sowohl der Wittener als auch der Kämpfer aus Gahmen ungestüm aus ihren Ecken und landeten beide recht harte Wirkungstreffer. Der Wittener verstand es jedoch, die Anweisungen seines WBS-Trainergespanns umzusetzen und die Angriffe des Gegners geschickt ins Leere laufen zu lassen, um so selbst eindeutige Treffer zu landen.

Stopp-Signal des Unparteiischen überhört

Anfangs der zweiten Runde startete Kirchner mit einem krachenden Aufwärtshaken zum Kopf des Gegners und sicherte sich durch weitere klare Führungshände auch diesen Abschnitt. Nun lag es an der Schlussrunde, die den Kampf entscheiden musste. Beide Kämpfer zeigten alles, gingen hohes Risiko und schenkten sich nichts. Im Eifer des Gefechts überhörte der Wittener das Stopp-Signal des Ringrichters und erhielt eine Verwarnung. Umso wichtiger war es, einen dominanten Endspurt hinzulegen, um den Kampf deutlich für sich zu entscheiden. Kirchner mobilisierte die letzten Reserven und feierte seinen ersten Sieg.

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