VfL Bochum

Maier trifft bei seinem Comeback für den VfL Bochum

Die Defensive, hier Stefano Celozzi, stand recht gut gegen die Bulgaren, offensiv gibt es noch Luft nach oben beim VfL.

Die Defensive, hier Stefano Celozzi, stand recht gut gegen die Bulgaren, offensiv gibt es noch Luft nach oben beim VfL.

Foto: VfL Bochum 1868/Tim Kramer

Marbella.   Mit einem 1:1 gegen den bulgarischen Europa-League-Qualifikanten ZSKA Sofia ist der VfL Bochum ins Testspiel-Jahr 2019 gestartet.

Mit einem 1:1 gegen den bulgarischen Europa-League-Qualifikanten ZSKA Sofia ist der VfL Bochum ins Testspiel-Jahr 2019 gestartet. „Die Leistung war in Ordnung”, bilanzierte Trainer Robin Dutt nach einer defensiv guten und offensiv eher schwachen Partie.

Sofia ging robust, teils hart zur Sache. So gab es eine Schreckminute Anfang der zweiten Halbzeit, als Danilo Soares bei einem Zweikampf einen Schlag aufs Knie abbekam und vom Platz humpelte. Der Linksverteidiger kam aber wohl mit einer Prellung davon.

Der Coach setzte auf eine Startelf, die auch zum Ligastart gegen Duisburg vorstellbar ist. Im Vergleich zum Sieg in Köln gab es nur zwei Änderungen: Für Tim Hoogland, der wegen seiner fünften Gelben Karte gegen den MSV gesperrt ist, begann Stefano Celozzi als Rechtsverteidiger. Jan Gyamerah rückte in die Innenverteidigung rechts neben Patrick Fabian. Zudem gab für Chung-Yong Lee (Asien-Cup) Simon Zoller sein Debüt. Der 27-Jährige reihte sich zentral zwischen Sidney Sam und Tom Weilandt ein, wobei die Offensiven wie gehabt rotierten.

VfL Bochum: Zoller zentral hinter Hinterseer

Bochum begann dominant gegen den Tabellenzweiten der ersten Liga Bulgariens. Lukas Hinterseer, der einen schweren Stand hatte, hätte einen Elfmeter bekommen können, doch der Pfiff blieb aus. Danach kam im letzten Drittel nicht mehr viel vom VfL, zu sehen gab es nur noch einen Torabschluss von Zoller - aus Abseitsposition. Auf der anderen Seite hatten Gyamerah und Fabian gut zu tun mit Sofias Ali Sowe, doch bis auf einen Kopfball und einen harmlosen Schuss kam auch auf das Tor von Manuel Riemann keine Gefahr zu.

In den bisherigen Trainingseinheiten stand die Defensivarbeit im Fokus, damit war Dutt zufrieden. „Offensiv haben uns etwas die Frische und das Tempo gefehlt”, sagte er.

Zoller bewies bei seinem Debüt seine gute Ballbehandlung, war ins Pass-Spiel integriert, es gibt aber auch noch viel Luft nach oben.

Nach der Pause gab es zunächst sechs Wechsel beim VfL. So feierte Sebastian Maier sein Comeback als Gestalter und Dominik Baumgartner sein Debüt als Verteidiger. Gyamerah übernahm Celozzis rechte Bahn. Ab der 61. Minute spielten gleich fünf A-Jugendliche mit, außer Tim Hoogland (33) und Maier (25) waren alle Bochumer 22 Jahre und jünger. Und außer Bella Kotchap, die Torhüter Dornebusch und Kraft sowie Eisfeld und Pantovic kamen alle zum Zug. „Die Jungen haben das gut gemacht”, lobte Dutt. Vor allem Moritz Römling, als Soares-Backup vorgesehen und diesmal offensiv links eingesetzt, macht Eindruck. Im zweiten Durchgang wurde die Partie insgesamt etwas wilder, es gab mehr Chancen. So vergaben Görkem Saglam und Bastian Maier noch den Sieg, nachdem Sofias Malinov den Ausgleich besorgt hatte.

Zuvor hatte Maier für den Höhepunkt gesorgt, als er einen Freistoß aus 20 Metern verwandelte. Mit seinem Schlenzer über die Mauer ins linke Eck krönte er seine gute Leistung. „Er hat gezeigt, dass er es kann”, sagte Dutt.

VfL Bochum - ZSKA Sofia 1:1

Tore: 1:0 Maier (63.), 1:1 Malinov (74.)

VfL: Riemann (61. Grave) - Celozzi (46. Baumgartner), Gyamerah (61. Wellers), Fabian (46. Hoogland), Soares (51. Kokovas) - Losilla (46. Janelt), Tesche (46. Saglam)- Weilandt (46. Maier), Zoller (61. Holtkamp), Sam (61. Römling) - Hinterseer (46. Ganvoula)

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