Formel 1

Reformen in der Formel 1: Geringere Kosten, mehr Rennen

ARCHIV - Ein Archivfoto vom 18.09.2016 zeigt Chase Carey, Präsident und CEO des Medienunternehmens 21st Century Fox und neuen Vorstandschef der Formel 1 als Königsklasse des Motorsports, auf der Rennstrecke vor dem Start des Nachtrennens in Singapur. Er ist der neue Formel-1-Boss. ACHTUNG: Dieses Bild hat dpa bereits im Bildfunk gesendet. Foto: Diego Azubel/EPA/dpa +++(c) dpa - Nachrichten für Kinder+++

ARCHIV - Ein Archivfoto vom 18.09.2016 zeigt Chase Carey, Präsident und CEO des Medienunternehmens 21st Century Fox und neuen Vorstandschef der Formel 1 als Königsklasse des Motorsports, auf der Rennstrecke vor dem Start des Nachtrennens in Singapur. Er ist der neue Formel-1-Boss. ACHTUNG: Dieses Bild hat dpa bereits im Bildfunk gesendet. Foto: Diego Azubel/EPA/dpa +++(c) dpa - Nachrichten für Kinder+++

Foto: Diego Azubel/DPA

Austin.  Der Weltrat des Formel-1-Verbandes gibt ab 2021 Teams Budget-Grenze vor. Rennen sollen einfacher verständlich werden, Umwelt wird Thema.

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Die Formel 1 startet ab 2021 durch sportliche, technische und finanzielle Reformen in eine neue Ära. Der Weltrat des Motorsport-Verbandes FIA hat entsprechende Pläne am Donnerstag einstimmig abgesegnet. Die Regularien sollen spannendere Rennen fördern und die Kosten insgesamt drastisch senken. Das gaben die Führung der Rennserie und die FIA nach rund zwei Jahren intensiver Arbeit mit Fahrern und Rennställen am Rande des Großen Preises der USA in Austin bekannt. Die wichtigsten Neuerungen sind die erstmalige Einführung einer Budgetgrenze für die Teams und die mögliche Erweiterung des Kalenders von 22 auf bis maximal 25 Rennen pro Jahr.

Weltverband deckelt die Team-Etats

Maximal 175 Millionen US-Dollar sollen künftig pro Rennstall und Jahr ausgegeben werden dürfen. "Das ist immer noch eine hohe Zahl, aber wir betrachten das als ersten Schritt", sagte FIA-Präsident Jean Todt. Zudem werden ab der übernächsten Saison Änderungen bei Technik und Design der Autos greifen. "Wir wollen mehr Action", sagte Todt: "Wir wollen eine engere WM und weniger vorhersehbare Rennen."

Ab 2020 wird es mehr Rennen geben

Damit die Formel 1 global weiter wachsen kann, soll es noch mehr Rennen geben. 2020 finden erstmals 22 Grand Prix statt, ein Jahr später könnten es noch maximal drei mehr werden. Dafür werden die Rennwochenenden von derzeit vier auf nur noch drei Tage verkürzt.

Insgesamt sei es das Ziel, dass "die Formel 1 weniger komplex und einfacher zu verstehen sein" soll. Außerdem haben sich die Bosse zum Ziel gesetzt, nachhaltiger zu werden. "Wir setzen künftig mehr auf Umweltbewusstsein. In diesem Prozess wollen wir weltweit eine Führungsrolle übernehmen", sagte Formel-1-Boss Chase Carey. (dpa)

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