Paralympics aktuell

Paralympics: Das Wetter wirbelt den Zeitplan durcheinander

Anna Schaffelhuber startet im Riesenslalom.

Anna Schaffelhuber startet im Riesenslalom.

Foto: imago

Pyeongchang/Essen.  Bei den Paralympics in Pyeongchang sind Temperaturen im zweistelligen Bereich und Regen vorhergesagt - nicht optimal für die alpinen Wettbewerbe.

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Wer in Pyeongchang Skifahren will, der muss flexibel sein. Wie schon bei den Olympischen Spielen, wirbelt jetzt auch zwei Wochen später das Wetter den Zeitplan der alpinen Wettbewerbe kräftig durcheinander. War es damals noch frostig kalt mit eisigem Wind, sind jetzt für die gesamte Woche Temperaturen im zweistelligen Bereich und Regen vorhergesagt.

Deshalb haben die Organisatoren die Rennen im Riesenslalom, die für Samstag und Sonntag geplant waren, auf Mittwoch vorverlegt. Bis zum Wochenende würde die Piste wahrscheinlich nicht halten. Erst zu kalt, dann zu warm – den Skifahrern kann man es nicht recht machen. Durch die Verschiebung stehen für die deutsche Goldsammlerin Anna Schaffelhuber jetzt drei Rennen in drei Tagen an: Super-Kombination, Riesenslalom und Slalom.

Auch die Sportler der nordischen Disziplinen hatten sich schon über die Bedingungen beklagt. Besonders die sehbehinderten Athleten haben Probleme, wenn der Schnee weich und tief ist. Nützte nichts, sie mussten trotzdem ran.

Langlauf: Steffen Lehmker und Alexander Ehler kamen in der stehenden Klasse über 20 Kilometer auf die Plätze sechs und acht. Es gewann der Ukrainer Igor Reptjuch – mit fast zwei Minuten Vorsprung auf Benjamin Daviet (Frankreich).

Einschalten: In der Nacht zu Mittwoch überträgt die ARD ab 2.15 Uhr den Riesenslalom mit Anna Schaffelhuber und Andrea Rothfuss. Die Langläufer sprinten über 1,1 Kilometer um Medaillen.

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