Niederrheinpokal

Alle RWE-Spieler melden sich pünktlich fit zurück

Alle Mann an Bord: Auch Kamil Bednarski (r.) und Kevin Grund sind bei den Rot-Weissen rechtzeitig wieder fit geworden.

Alle Mann an Bord: Auch Kamil Bednarski (r.) und Kevin Grund sind bei den Rot-Weissen rechtzeitig wieder fit geworden.

Foto: Thorsten Tillmann

Rot-Weiss Essen tritt am Sonntag im Niederrheinpokal-Viertelfinale bei TuRu Düsseldorf an. RWE-Trainer Argirios Giannikis hat die Qual der Wahl.

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Rot-Weiss Essen versucht an diesem Wochenende den Kaltstart: Von Null auf Hundert, um im Niederrheinpokal beim Oberligisten TuRu Düsseldorf das Halbfinale zu erreichen (Sonntag, 14 Uhr, Flinger Broich), um danach wieder sich fast zwei Wochen auf den Rest-Rückrundenstart vorbereiten zu können. Eine etwas unglückliche Konstellation, aber man konnte sich darauf vorbereiten: „Der Pokal hat gerade bei uns durch die vergangenen erfolgreichen Jahre eine besondere Bedeutung, dementsprechend werden wir vorbereitet sein“, verspricht Sportdirektor Jürgen Lucas.

Der Flinger Broich soll spielbereit sein

Die Gastgeber, die mit dieser Partie zum Flinger Broich ausweichen müssen, unternehmen alles, damit auch gespielt werden kann. Aufgrund der nicht gerade verheißungsvollen Wetteraussichten hat man sich mit der heimischen Fortuna schon verständigt, damit die ihr A-Jugend-Bundesligaspiel am Samstag auf Kunstrasen austragen, um den Naturrasen für Sonntag zu schonen. Klar, dass der Außenseiter den Vorjahres-Finalisten gerade zu Beginn des Jahres kalt erwischen will. „Der Gegner hat den größeren Druck. Wenn bei uns der Plan aufgeht, werden wir gewinnen können“, macht TuRu-Trainer Samir Sisic in Optimismus, ohne seine Erfolgstaktik zu verraten. Und die Worte des sportlichen Leiters Ilja Ludenberg zeugen auch nicht von Understatement: „Wir haben einen immensen Zeitdruck, schließlich soll im März schon das Halbfinale ausgetragen werden.“ Den Termin haben sich die Düsseldorfer offensichtlich fest vorgemerkt.

Doch da will der Gegner trotz der zurückliegenden turbulenten Wochen nicht mitspielen, der enge Vergleich mit der Dortmunder U23 (1:2) hat Trainer Argirios Giannikis noch einmal einen Überblick über den kompletten Kader gegeben. „Die Mannschaftsleistung insgesamt war sehr ordentlich, auch wenn in der zweiten Halbzeit durch die vielen Auswechselungen der Spielrhythmus ein wenig verloren ging“, fasste Lucas die letzten Eindrücke zusammen. Jedenfalls hat der Trainer die Qual der Wahl, melden sich doch alle Akteure pünktlich zum ersten ernsthaften Spiel des neuen Jahres fit zurück, auch wenn Kevin Grund und Kamil Bednarski nach ihren Verletzungen noch ein wenig Trainingsrückstand haben. Aber gerade auf die beiden Akteure kann es gegen eine technisch beschlagene Oberligamannschaft wie TuRu am Ende ankommen.

2011 ging es ins Elfmeterschießen

Das letzte Aufeinandertreffen im Pokal war jedenfalls von großer Spannung geprägt: Im April 2011 behauptete sich der Favorit aus Essen erst mit 3:2 nach Elfmeterschießen. Zum Pokalhelden wurde dort ein gewisser Dennis Lamczyk, der drei Elfmeter parierte. Die Kulisse von damals – 2500 Zuschauer wollten die Partie sehen – wird wohl dieses Mal nicht erreicht. Bislang wurden in beiden Lagern rund 1000 Karten abgesetzt. „Der Naturrasen ist für uns sicherlich von Vorteil, ich bin sehr zuversichtlich, dass wir wieder ins Halbfinale einziehen“, glaubt Jürgen Lucas.

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