Regionalliga

RWO gewinnt gegen Lippstadt und bleibt im Rennen

Lippstadt.  Oberhausen spielt 1:0, gleichzeitig verliert Viktoria Köln in Straelen: Damit entscheidet sich das Rennen um den Aufstieg am letzten Spieltag.

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Das Finale in der Regionalliga-West steigt kommenden Samstag. RWO ist nach dem 1:0-Sieg in Lippstadt bis auf einen Punkt an Viktoria Köln heran. Denn die taten den Oberhausenern den Gefallen, 0:2 in Straelen zu verlieren. RWO empfängt im letzten Heimspiel im Stadion Niederrhein den SC Verl, Viktoria Köln begrüßt im eigenen Sportpark die U23 von Borussia Mönchengladbach.

Terranova hatte gegenüber dem RWE-Spiel einige Änderungen vorgenommen. Tarik Kurt stürmte für Philipp Gödde, dahinter zog Raphael Steinmetz die Strippen. Nico Klaß ersetzte hinten links den verletzten Tim Hermes.

Beide Teams beginnen wild

Beide Teams begannen wild, denn der Schwerpunkt lag bei beiden eindeutig in der Offensive. In der Rückwärtsbewegung ließen beide Teams verschwenderisch viel Platz zwischen den Ketten. Allein Steinmetz hatte in den ersten Minuten dreimal die Möglichkeit, den Ball einzunetzen, verzog aber oder wurde nach abgefälschtem Ball vom Pfosten am Torjubel gehindert (2., 4., 20.). Dazwischen schickte er Junior Oubeyapwa völlig blank ins Zentrum, doch der Außenstürmer schoss mit links vorbei. Danach ordneten sich die Gastgeber ein wenig und zeigten, dass auch sie was drauf haben.

Nach einem Patzer von Christian März setzt Valentin Henneke den Ball aus kurzer Distanz drüber (23.). Zwei Minuten später hätte die Elf von Daniel Berlinski führen müssen. Kevin Holz hatte sich durchgetankt, besaß selbst die Chance zum Schuss, legte aber an Jannik Löhden vorbei für Gerrit Kaiser auf. Der schob den Ball aus acht Metern am Kasten vorbei.So ging es bis zur Pause weiter, doch statt mit 3:3 wurden die Seiten torlos gewechselt.

Powerplay von RWO

Nach dem Wechsel blieb das Bild. Beide Teams agierten nach vorn und vernachlässigten ihre Defensiven aufreizend. Kurt hätte fast eine Ecke von März mit dem Knie über die Linie bugsiert (51.), auf der Gegenseite rettete Dominik Reinert in höchster Not gegen Paolo Maiella (61.). Terranova wechselte offensiv und ging volles Risiko. Cihan Özkara, Philipp Gödde und Rinor Rexha kamen. RWO entwickelte ein Powerplay, das bei der nunmehr als Dreierkette agierenden Abwehr leicht in die Hose hätte gehen können. Doch wieder war das Spielglück auf Seiten der Rot-Weißen. Mit einem Geistesblitz setzte sich Maik Odenthal auf links durch, passte scharf herein und Özakara stand goldrichtig, Aus kurzer Distanz schoss er ein (87.). Die RWO-Fans rasteten aus, die Bank stürmte den Platz. Dann war Schluss und alles wartete auf das Ergebnis aus Straelen. Als das bekannt wurde, war der Jubel nochmals größer.

SV Lippstadt: Balkenhoff; Schubert, Langesberg, Lübbers, Brosch, S. Köhler, Holz, Henneke (40. N. Köhler), Hoffmeier, Maiella,Kaiser.

RWO: Davari, Reinert, Jordan, Löhden, Klaß, Ben Balla, März, Odenthal, Oubeyapwa (71. Gödde), Steinmetz (67. Rexha), Kurt (61. Özkara).Tor: Özkara (87.).

Gelbe Karten: Köhler, Holz.

Schiedsrichter: Robin Braun.

Zuschauer: 820.

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