Leichathletik

Das sind die Hoffnungsträger bei der WM in Doha

Weitspringerin Malaika Mihambo in Berlin.

Weitspringerin Malaika Mihambo in Berlin.

Foto: Getty

Berlin.  Malaika Mihambo könnte für die erste Weitsprung-Medaille seit 26 Jahren sorgen. Speerwerfer zählen zu den besten der Welt.

Die Finals sind vorbei, die Deutschen Meister sind gefunden. 60.550 Zuschauer haben ihnen an zwei Tagen zugejubelt – und schicken die Leichtathleten nun in die heiße Phase der Saison. Der Höhepunkt findet in diesem Jahr erst spät statt – vom 27. September bis 7. Oktober in Doha, der Hauptstadt Katars. Ein Überblick über deutsche Hoffnungsträger bei der WM.

Weitsprung

Malaika Mihambo (LG Kurpfalz) führt mit 7,16 Metern die Weltjahresbestenliste an. In Berlin gewann sie mit eben dieser Weite – so weit war sie noch nie gesprungen – den Titel. „Ich weiß, dass ich gute Chancen bei der WM habe“, sagte sie. Sie kann in Doha für die erste deutsche Weitsprung-Medaille seit 26 Jahren sorgen. Und nicht nur das: In Berlin landete die 25-Jährige im Rennen über 100 Meter auf dem dritten Platz. Ein WM-Doppelstart ist so außergewöhnlich wie möglich.

Speerwerfen

Seit Jahren gehören die Deutschen hier zu den besten der Welt. Das ist auch 2019 so: Der Mannheimer Andreas Hofmann ist mit 89,65 Metern Zweiter in der Weltjahresbestenliste, dicht gefolgt von Europameister und Olympiasieger Thomas Röhler (Jena) als Sechster. Nur Weltmeister Johannes Vetter, der als Titelverteidiger eine Wild Card erhält, macht Sorgen: Bei der Deutschen Meisterschaft, die Hofmann mit 87,07 Metern gewann, musste er nach dem Aufwärmen verletzt aufhören. Bei den Frauen macht Europameisterin Christin Hussong (LAZ Zweibrücken) Hoffnung auf eine Medaille.

Langstrecke

Mit Gesa Felicitas Krause, die ihren fünften DM-Titel über die 3000 Meter Hindernis gewann, ist immer zu rechnen. Die 27-Jährige holte 2015 überraschend WM-Bronze, 2017 wurde sie durch einen Sturz gestoppt. Auch 5000-Meter-Rekordläuferin Konstanze Klosterhalfen kann gegen die afrikanische Konkurrenz vorne mitlaufen.

Hürdensprint

In Abwesenheit der verletzten Wattenscheiderin Pamela Dutkiewicz ruhen über die 100-Meter-Hürden die Hoffnungen auf Meisterin Cindy Roleder (SV Halle). Die 29-Jährige wurde 2015 Vizeweltmeisterin.

Sprint

Gina Lückenkemper (Soest/Berlin) und Tatjana Pinto (Paderborn) können für deutsche Topleistungen sorgen – im Einzel sowie mit der 100-Meter-Staffel.

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