Formel 1

Sebastian Vettel äußert sich zu den Aston-Martin-Gerüchten

Sebastian Vettel.

Sebastian Vettel.

Foto: AFP

Essen.  Wird Sebastian Vettel in der Formel 1 bleiben? Gerüchte sehen Aston Martin als künftiges Heimatteam des Heppenheimers. Nun sprich Vettel selbst.

Die Gerüchte um eine mögliche Zukunft von Sebastian Vettel in der Formel 1 werden heißer. Der ehemalige Rennfahrer Gerhard Berger kann sich einen Wechsel des viermaligen Formel-1-Weltmeisters Sebastian Vettel von Ferrari zum Rennstall Racing Point vorstellen, der ab der Saison 2021 als Aston-Martin-Team an den Start gehen wird. „So wie im Fahrerlager hinter der Hand diskutiert wird, ist das Thema wahrscheinlich schon gelaufen. Deshalb kann ich mir vorstellen, dass Sebastian bei Racing Point auftauchen wird“, sagte der ehemalige Ferrari-Pilot am Montag.

Der 60 Jahre alte Berger, der zwischen 1984 und 1997 insgesamt 210 Rennen hauptsächlich für Ferrari und McLaren fuhr, glaubt daran, dass Vettel Racing Point ab 2021 zu einem Siegerteam machen könnte: „Es könnte für ihn die einzige Alternative sein, mit der er auch Rennen gewinnen kann.“ Vettels Vertrag bei der Scuderia läuft am Jahresende aus. Noch ist die Zukunft des Heppenheimers offen. Bei den Topteams Mercedes und Red Bull wird es nächstes Jahr keinen Platz geben.

Vettel: Meine Zukunft ist offen

Zuletzt wurde der 33-Jährige auch auf Racing Point angesprochen und hatte sich lobend über die Entwicklung des Teams geäußert. Sergio Perez (Mexiko) und Lance Stroll, Sohn des kanadischen Mehrheitseigners Lawrence Stroll, sind aktuell die Stammfahrer des Teams. Racing Point hat eine technische Kooperation mit dem Weltmeister-Team Mercedes. Laut der Bild sind die Gespräche zwischen den Bossen um Besitzer und Milliardär Lawrence Stroll und der Vettel-Seite weit fortgeschritten. Vettel stehe sogar vor der Unterschrift, nur noch Details seien zu klären. Zur neuen Saison soll der Heppenheimer dann für den britischen Rennstall fahren. Denn: Bild will erfahren haben, dass in Pérez' Vertrag eine Millionen-Klausel existiert, mit der das Arbeitspapier zwischen beiden Parteien vorzeitig aufgekündigt werden kann. Allerdings müsse diese bis zum 31. Juli aktiviert werden.

Vettel selbst verneinte am Dienstagabend eine Einigung. „Meine Zukunft ist weiter offen. Es ist noch gar nichts entschieden“, sagte er bei Sport1. „Vieles ist noch möglich, auch ein Jahr Pause. Das einzige, was sicher ist: Ich werde bis Saisonende alles versuchen, um mit Ferrari aus dem momentanen Tal zu kommen.“ (Gold/dpa)

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