WM-Sieg war der Karriere-Startschuss

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Völlig überraschend besiegten Jörg Roßkopf (19) und Steffen Fetzner (20) am 8. April 1989 erst im Doppel-Halbfinale der Tischtennis-WM in Dortmund die chinesischen Olympiasieger Chen Longcan und Wei Quingguang. Dann die Sensation: Mit 18:21, 21:17, 21:19 gewann das Duo gegen Zoran Kalinic und Leszek Kucharski (Jugoslawien/Polen).

Vier Matchbälle brauchte es, ehe der kleine schlaksige Fetzner vom großen, noch schlaksigeren Roßkopf in die Höhe gerissen wurde. Der Plan war aufgegangen: Vorbereitung Speedy, Voll­endung Rossi.

Die Weltmeister rückten ihren Sport ins Rampenlicht, Tischtennis lief live im TV, Vereine erlebten enormen Zuwachs. Auch sportlich lief es: In der Woche nach dem WM-Titel gewannen sie mit Düsseldorf den Europapokal, den sie noch dreimal als Teamkollegen holten. 1992: Olympia-Silber. Roßkopf wurde ‘92 Einzeleuropameister und 1996 Olympia-Dritter.

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