Tennis

Frühes Aus in Indian Wells: Zverevs verfluchtes Tennis-Jahr

Erlitt die nächste Niederlage: Alexander Zverev.

Foto: imago

Erlitt die nächste Niederlage: Alexander Zverev. Foto: imago

Indian Wells.  Alexander Zverev ist beim ATP-Turnier in Indian Wells schon früh gescheitert. Für den 20-Jährigen ist es eine weitere herbe Niederlage.

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Als Alexander Zverev im kalifornischen Indian Wells zum letzten Mal ans Netz marschierte, wirkte er nicht grimmig. Er sah eher ratlos aus. Es war allerdings auch alles nicht einfach wegzustecken, diese jüngste von vielen herben Niederlagen der letzten Monate – darunter das Drittrunden-Aus bei den Australian Open –, dazu der Krach mit seinem mittlerweile Ex-Trainer Juan Carlos Ferrero. 4:1 hatte der Weltranglisten-Fünfte Zverev im letzten Satz gegen den Portugiesen Joao Sousa geführt, es hätte eine leichte Übung für den Deutschen sein müssen, dieses Spiel nach Hause zu bringen. Doch weil nichts leicht ist für Zverev in diesen Tagen, machte er das sehr gut Mögliche noch unmöglich – der 20-jährige Hamburger verlor 5:7, 7:5, 4:6. „Das ist verdammt frustrierend“, sagte Zverev. Das galt nicht nur diesem Tag. Sondern irgendwie auch dem ganzen Trend der letzten Zeit.

Wer die Gesetzmäßigkeiten im Profi-Tennis kennt, der konnte ahnen, dass Zverev ein schwieriges Jahr bevorstehen würde. Einem fast kometenhaften Aufstieg, wie Zverev ihn 2017 erlebte, folgt meist das sogenannte „verfluchte zweite Jahr“. Doch härtere Zeiten kommen erst noch für Zverev, vor allem dann, wenn die Erfolgsturniere des Vorjahres anstehen.

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