Bayern München

Thomas Müller nach Kung-Fu-Tritt: "Natürlich keine Absicht!"

Thomas Müller tritt seinem Gegenspieler in Kung-Fu-Manier Nicolás Tagliafico von hinten gegen den Kopf.

Thomas Müller tritt seinem Gegenspieler in Kung-Fu-Manier Nicolás Tagliafico von hinten gegen den Kopf.

Foto: Peter Dejong / dpa

Essen.  Bayern-Spieler Thomas Müller wollte sich nach seinem Kung-Fu-Tritt bei Gegenspieler Nicolás Tagliafico entschuldigen. Offenbar zu spät.

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Ganz offensichtlich hatte Thomas Müller nach dieser Aktion ein schlechtes Gewissen. Als der Mittelfeldspieler des FC Bayern München nach dem 3:3 in Richtung Mannschaftsbus lief, drehte er noch einmal um und steuerte die Kabine von Gegner Ajax Amsterdam an. Der Grund: Er wollte sich bei Nicolás Tagliafico entschuldigen. Doch der hatte das Stadion bereits verlassen. „War natürlich keine Absicht“, rief er den noch anwesenden Journalisten zu, als er aus der Ajax-Kabine zurückkam.

Rot für Müller nach Kungfu-Tritt

In der 75. Minute des letzten Vorrundenspiels in der Champions League hatte der deutsche Nationalspieler den Argentinier in Kung-Fu-Manier von hinten gegen den Kopf getreten. Der 26-Jährige musste noch auf dem Platz genäht werden. Für Schiedsrichter Clement Turpin (Frankreich) gab es keine andere Wahl, als den 29-Jährigen mit Rot vom Platz zu schicken.

Goretzka versteht Entscheidung des Schiedsrichters

Eine Entscheidung, die auch Mannschaftskollege Leon Goretzka nachvollziehen konnte: „Ich habe die Szene live gesehen. Man muss sich ja nur angucken, wie der Junge da aussah. Sah nicht gut aus. Er wurde noch auf dem Platz genäht. So wie ich das gesehen habe, war es eine klare Rote Karte.“ (DH)

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