Kultur
Frederik Köster bei der JazzNacht in Brilon

Frederik Köster bei der JazzNacht in Brilon

Foto: WP

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Olsberg. Jazztrompeter Frederik Köster aus Olsberg wird im Januar in Münster mit dem Westfalen-Jazz-Preis 2013 ausgezeichnet. „Der Trompeter lässt sich nicht auf das Genre Jazz festlegen, sondern bewegt sich mühelos und fantasievoll zwischen den Stilen. Beeinflusst durch die Hörerfahrungen seiner Generation hat er ein eigenes musikalisches Spektrum entwickelt“, heißt es in der Begründung. Publikum und Kritiker feiern den Wahl-Kölner, der an der Hochschule in Osnabrück eine Professur für Jazztrompete innehat, als neuen Star der Szene. Das Votum der Jury für den 35-jährigen Blechbläser fiel einstimmig aus.

Der Westfalen-Jazz-Preis ist nicht die erste Auszeichnung für den Sauerländer. 2010 gingen der WDR Jazzpreis (Kategorie Improvisation) und der begehrte „Echo Jazz“ an den Instrumentalisten, ein Jahr zuvor auch der deutsche Jazzpreis. „Auf meisterhafte Weise gelingt es Frederik Köster mit ganz individuellem Ton auf seinem Instrument, kompositorischer Fantasie und ungebremster Improvisationsfreude Vielfalt und Klarheit in seiner Musik zu vereinen“, urteilt die Jury.

Kostproben liefert der Jazzmusiker, der erst vor einigen Wochen beim Briloner JazzFestival zu Gast war, am 5. Januar beim 24. Internationalen Jazzfestival in Münster, ausgerichtet vom städtischen Kulturamt. Das erste von insgesamt drei Preisträgerkonzerten bestreitet er mit seinem jüngsten Bandprojekt „Die Verwandlung“. Der Name ist Programm: Kurze Themen lassen viel Platz für Improvisationen und verwandeln sich immer wieder aufs Neue.

Seit 1994 geht der Westfalen-Jazz-Preis an Musikschaffende mit Bezug zu Westfalen. 2013 wird er erneut von der Imorde Projekt- und Kulturberatung GmbH aus Münster gestiftet. Deren Geschäftsführer Jens Imorde: „Einige der besten Jazzmusiker kommen aus Westfalen. Die Auszeichnung - die ausdrücklich kein Nachwuchspreis ist - soll dieses Potential stärken und sichtbar machen.“

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