Leader-Region Hochsauerland

200.000 Euro für Kleinprojekte in der Region Hochsauerland

Förderung von Kleinprojekten durch Regionalbudgets in der LEADER-Region Hochsauerland: Die Beleuchtung des Nehdener Dinos ist eines der Projekte, das 2019 umgesetzt wurde.

Förderung von Kleinprojekten durch Regionalbudgets in der LEADER-Region Hochsauerland: Die Beleuchtung des Nehdener Dinos ist eines der Projekte, das 2019 umgesetzt wurde.

Foto: Christoph Hammerschmidt

Altkreis.  Gesucht werden Idee für Kleinprojekte, die 2020 in der LEADER-Region Hochsauerland umgesetzt werden sollen. Es gibt 200.000 Euro Fördermittel.

Ein riesiger Dino weist auf die Fundstelle in Nehden hin - dank einer besonderen Finanzspritze wird er inzwischen abends angestrahlt. Die Beleuchtung ist eins von insgesamt 23 Kleinprojekten, die in der LEADER-Region Hochsauerland in diesem Jahr aus dem Regionalbudget gefördert wurden. Bis 2021 können pro Jahr 200.000 Euro für Kleinprojekte in unserer Region abgerufen werden.

Projektantrag für 2020 stellen

Die Fördermittel werden vom Bund zur Verfügung gestellt und können von Kommunen, kleinen Gewerbebetrieben, Vereinen natürlichen Personen und Personengesellschaften beantragt werden. Wer einen Projektantrag für 2020 stellen möchte, muss ihn bis zum 31. Dezember beim Regionalmanagement der LEADER-Region einreichen. „Die Projekte müssen in das Gebietsentwicklungskonzept der LEADER-Region passen“, erklärt Regionalmanager Christoph Hammerschmidt. Die Kleinprojekte dürfen maximal 20.000 Euro kosten. 80 Prozent der förderfähigen Kosten werden erstattet.

Falls mehr Projekte eingereicht werden, als finanziert werden können, entscheidet die lokale Aktionsgruppe der LEADER-Region Hochsauerland anhand einer festgelegten Kriterien-Liste, welche Projekt-Ideen für 2020 eine Förderzusage bekommen. Kriterien sind zum Beispiel, so Hammerschmidt, ob die Projekte Umweltaspekte beinhalten oder das soziale Zusammenleben, die Integration oder die touristische Entwicklung fördern. Und: Sie müssen bis zum Herbst 2020 fertig gestellt werden.

Eigeninitiative wird angeregt und gefördert

Bevor ein Projekt eingereicht wird, sollte es mit der jeweiligen Kommune abgestimmt werden. „Da wir in einer sehr kreativen und aktiven Region leben, erwarten wir, dass sehr viele Ideen eingereicht werden und die insgesamt beantragte Fördersumme die zur Verfügung stehenden 200.000 Euro überschreiten könnte“, heißt es dazu in einer Pressemitteilung. 2019 wurde zum Beispiel das alte Tretbecken in Küstelberg renoviert, die Schützenhalle in Deifeld hat eine neue energetische Heizung bekommen, an der ehemaligen Skischanze in Brilon wurde eine Skispringer-Skulptur aufgestellt und auf dem Spielplatz unterhalb der Bruchhauser Steine gibt es eine neue Tischtennisplatte.

Christoph Hammerschmidt freut sich, dass durch die Kleinprojekte-Förderung innerhalb von drei Jahren insgesamt 600.000 Euro in die Region fließen. „Ich finde, das ist ein relativ unbürokratischer Prozess, bei dem Projekte schnell und kurzfristig umgesetzt werden“, so der Regionalmanager. Besonders gut findet er, dass dadurch „Eigeninitiative angeregt, gefördert und belohnt wird.“

Weitere Infos gibt es beim Regionalmanagement: 02982 908417 und unter:

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben