Trinkwasser

Am Rathaus Brilon neben Strom auch Wasser tanken

Hinter dem Briloner Rathaus, dort, wo die E-Bike-Ladestation installiert wird, könnte ein öffentlicher Trinkwasserspender hinkommen. Das schlägt die CDU vor. Im Geschichtsbrunnen (rechts) plätschert zwar auch Leitungswasser, das wird aber per Umwälzpumpe verwendet und ist nicht zum Verzehr geeignet.

Hinter dem Briloner Rathaus, dort, wo die E-Bike-Ladestation installiert wird, könnte ein öffentlicher Trinkwasserspender hinkommen. Das schlägt die CDU vor. Im Geschichtsbrunnen (rechts) plätschert zwar auch Leitungswasser, das wird aber per Umwälzpumpe verwendet und ist nicht zum Verzehr geeignet.

Foto: Jürgen Hendrichs

Brilon.   Die CDU-Fraktion im Rat Brilon hat dazu einen Antrag gestellt. Es geht um Tourismus, aber auch um Umweltbelange. Der Service soll kostenlos sein.

Wenn die Stadt hinter dem Rathaus eine E-Bike-Ladestation anlegt, sollte dort auch ein öffentlicher Trinkwasserspender installiert werden.

Das jedenfalls hat jetzt die CDU-Fraktion per Antrag angeregt. Derartige Spender, so die CDU, gebe es mittlerweile in vielen Städten. An dieser exponierten und stark frequentierten Stelle im Stadtkern könnten nicht nur Einheimische und Besucher der Stadt, sondern auch Biker und Wanderer ihre Wasserflaschen schnell und kostenlos auffüllen.

Insofern, so Fraktionssprecher Eberhard Fisch in dem Antrag, dienen derartige Spender auch zur Vermeidung von Plastikmüll. Als Betreiber kämen nach CDU-Ansicht aus naheliegenden Gründen die Stadtwerke Brilon in Betracht: Sie liefern „Trinkwasser in höchster Qualität“ und könnten den Wasserspender zugleich zur Eigenwerbung nutzen.

Brunnenwasser nicht genießbar

Wie berichtet, hat die Stadt vor einigen Wochen das Buschwerk an der Kirchenmauer entfernen lassen. Die kleine Freifläche am Ende der Derkere Straße, unmittelbar am Beginn der Fußgängerzone soll neu gestaltet werden.

Der dort befindliche Geschichtsbrunnen wird zwar auch mit Briloner Leitungswasser betrieben, das ist nach Angaben der Stadtwerke aber nicht zum Trinken geeignet. Dort läuft nämlich nicht ständig frisches Wasser nach, sondern der Brunnen plätschert über ein unterirdisches Speicherbecken im Umlaufverfahren munter vor sich hin.

Die geplante E-Bike-Stromtankstelle soll insgesamt vier Ladestationen erhalten.

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