Winterberg. Bald beginnt wieder die Ski-Saison. Winterbergs Neue Skischule trifft schon erste Vorbereitungen. Worauf Skifahrer sich freuen können.

Mit den sinkenden Temperaturen steigt bei Wintersport-Begeisterten die Vorfreude auf die anstehende Saison. Mit 34 Abfahrten hat Winterberg das größte Skigebiet im Sauerland und gilt daher als Paradies für alle Skifahrer, Rodler und Snowboarder. Sie kommen in Schaaren her, um die schneebedeckten Pisten unsicher zu machen. Die Neue Skischule Winterberg berichtet, wann genau die Saison startet und welche Neuerungen sie geplant hat, um junge Leute nach Winterberg zu locken.

Die Neue Skischule Winterberg beginnt die Wintersport-Saison voraussichtlich am ersten oder zweiten Dezemberwochenende und öffnet ihre Pforten am Schulungshang „Rauher Busch“ - Lift Nummer 12 im Skiliftkarussell. Bis dahin stehen noch einige Vorbereitungen an. „Erst letzte Woche haben wir den Erste-Hilfe-Kurs absolviert, der alle zwei Jahre notwendig ist. Am 15. und 16. Dezember bieten wir für unsere werdenden Skilehrer die erste Stufe der Skilehrerausbildung „G1“ kostenlos an. Zusätzlich findet eine interne Fortbildung statt, wo die neuen Teammitglieder gesichtet und mit den Besonderheiten unserer Skischule vertraut gemacht werden“, erklärt Karl-Heinz Tielke, Skischulleiter und Geschäftsführer.

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Neue Skilehrer kommen jedes Jahr nach Winterberg

Zuwachs an neuen Skilehrern bekommt der Betrieb jedes Jahr: Aus einem Pool von hundert internationalen Teammitgliedern, verändert sich die Lebenssituationen bei rund 15 Prozent, sodass diese ersetzt werden müssen. „Derzeit haben wir 16 neue Bewerbungen. Hinzu kommt, dass wir die Teilnehmerzahl der Kurse begrenzt haben, deshalb benötigen wir noch zehn weitere Skilehrer“, so der Geschäftsführer der Neuen Skischule Winterberg. Auch gute Skifahrer, die sich gerne zum Lehrer ausbilden lassen wollen, seien immer herzlich willkommen.

Mit der reduzierten Gruppengröße möchten Karl-Heinz Tielke und sein Team allen Skischülern im Unterricht möglichst gerecht werden. Daher kommen nun acht Erwachsene auf einen Skilehrer und acht Kinder werden von zwei Skilehrern betreut. „Uns ist wichtig, dass jeder Schüler individuell auf seine Bedürfnisse und Fähigkeiten beraten wird. Wir passen den Unterricht deshalb an das Können und die Ziele jedes Einzelnen an“, so der Skischulleiter. Aus diesem Grund können Interessierte auch Privatstunden in Anspruch nehmen, in denen sie die volle Aufmerksamkeit des Skilehrers erhalten und eine Anleitung bekommen, die sich auf Stärken und Schwächen konzentriert. „Privatstunden bieten einfach eine sicherere Lernumgebung: Schüler können sich mehr auf den Unterricht zu konzentrieren, ohne sich Gedanken über andere Teilnehmer machen zu müssen.“ So lassen sich schnellere Fortschritte erreichen, die wiederum das Vertrauen der Schüler auf den Skiern stärken.

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Unterricht soll Begeisterung wecken

Hohe Sicherheitsstandards sind in der Neuen Skischule Winterberg generell ein wichtiges Thema: Geeignete Übungsbereiche und Methoden sollen Verletzungen minimieren. „Unsere Skischule soll den Schülern nicht nur Skifahren beibringen, sondern auch eine positive und motivierende Erfahrung bieten. Der Unterricht ist darauf ausgelegt, Spaß zu machen und die Begeisterung für den Wintersport zu wecken!“ Neben dem Erlernen der grundlegenden Skitechniken legt Karl-Heinz Tielke viel Wert auf das Verständnis der Technik hinter dem Skifahren. „Die Schüler lernen, wie sie ihre Bewegungen kontrollieren und effizienter fahren können“, verrät er.

Karl-Heinz Tielke, Skischulleiter und Geschäftsführer der Neuen Skischule Winterberg
Karl-Heinz Tielke, Skischulleiter und Geschäftsführer der Neuen Skischule Winterberg © Karl-Heinz Tielke | Karl-Heinz Tielke

Um den Skisport besonders bei Kindern zu fördern, hat die Neue Skischule Winterberg sich für die zweite Januarwoche etwas Besonderes überlegt: Sie bietet für alle Kinder einen einwöchigen kostenlosen Skikurs und wöchentliches Training an. „Für alle Skiclubs aus NRW, die Mitglied im Westdeutschen Skiverband sind, bieten wir die Nutzung unseres Kinderlandes zu verbilligten Konditionen an. Von uns können Skilehrer dazu gebucht werden, wenn der Skiclub nicht über genügend eigene Ausbilder verfügt“, sagt Karl-Heinz Tielke.

Soziale Interaktion wichtig

Warum Wintersport-Begeisterte sich hier anmelden sollten, liegt laut dem Geschäftsführer vor allem an erfahrenen und qualifizierten Lehrern, die dabei helfen, alte Techniken zu verbessern und neue zu erlernen. In einer Vielzahl von Kursen und Programmen, die auf die jungen Leute zugeschnitten sind, kommen sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene auf ihre Kosten. Karl-Heinz Tielke liegt aber besonders die soziale Interaktion am Herzen: „Wir organisieren regelmäßige Gruppenaktivitäten und Veranstaltungen unter den Teilnehmern - dort haben junge Leute die Möglichkeit, neue Freundschaften zu schließen und Spaß auf und neben der Piste zu haben!“