Olsberg. Mehrere Feuerwehrkräfte rasen in der Nacht zu Samstag zum Einsatzort in einer Notunterkunft in Olsberg-Wulmeringshausen.

Zu einem Kellerbrand im ehemaligen Schullandheim in Olsberg - Wulmeringhausen rasten in der Nacht zu Samstag (2. Dezember) um 23.30 Uhr die Löschgruppen Wulmeringhausen, Brunskappel und der Löschzug Bigge-Olsberg. Ein Anrufer hatte laut einem Feuerwehrsprecher Rauchentwicklung im Kellerbereich des Gebäudes gemeldet. Insgesamt machten sich 56 Einsatzkräfte mit acht Fahrzeugen auf den Weg. Dazu der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen und Notarzt, sowie die Polizei mit einem Fahrzeug.

Ebenso waren die Informations- und Kommunikationseinheit und die Atemschutzgerätewarte mit vor Ort. Zum Zeitpunkt des Alarmes befanden sich 15 Personen in der Notunterkunft, darunter drei Kinder im Alter zwischen einem und sechs Jahren. Alle konnten rechtzeitig und unverletzt das Gebäude verlassen. Unter schwerem Atemschutz wurde in den Keller vorgegangen und Raum für Raum untersucht.

Hervorgerufen wurde die Verrauchung vermutlich durch eine Fehlfunktion an der verbauten Ölheizung. Der Kellerbereich wurde mit einem Hochleistungslüfter belüftet und vom Rauch befreit. Einige der Bewohner sowie die Kinder wurden bei Minusgraden durch den Rettungsdienst im warmen Rettungswagen betreut, bis sie das weiterhin bewohnbare Gebäude wieder betreten konnten. Einsatzende war um 1:30 Uhr.

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