Polizei

Auf A44 bei Marsberg kippt Lastzug in Böschung

Zwischen den Anschlussstellen Lichtenau und Marsberg kippte am Montagabend dieser Lastzug in die Böschung.

Zwischen den Anschlussstellen Lichtenau und Marsberg kippte am Montagabend dieser Lastzug in die Böschung.

Foto: Feuerwehr Marsberg

Marsberg.  Bei Marsberg geriet Montagabend ein Lastzug von der A44 ab. Die Autobahn war für mehrere Stunden nur einspurig befahrbar.

Zu einem Verkehrsunfall auf der A44 mussten Montagabend die Feuerwehren aus Meerhof, Oesdorf und Essentho ausrücken. Gegen 20.30 Uhr war zwischen den Anschlussstellen Lichtenau und Marsberg ein Richtung Kassel fahrender Lastzug von der Fahrbahn abgekommen und in den Straßengraben geraten. Dabei kippte der Anhänger in die Böschung. Der Fahrer wurde mit einem Schock in ein Krankenhaus eingeliefert

Bei dem Unfall wühlte der Lastzug über eine lange Strecke das Erdreich auf. Die Autobahn musste für mehrere Stunden einspurig gesperrt werden. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle, leuchtete die Unfallstelle weiträumig aus und stellte den Brandschutz sicher.

Feuerwehr mit 32 Kräften im Einsatz

Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes betreute die Feuerwehr zudem den Fahrer und leistete die Erstversorgung. Zudem sichteten Einsatzkräfte gemeinsam mit der Autobahnpolizei und dem Havariekommissar die Ladepapiere. Dabei, so stv. Feuerwehrsprecher Ralf Pohle, stellte sich heraus, dass von der Ladung keine besondere Gefahr ausging.

Zwei große Abschleppfahrzeuge waren nötig, um die den Lkw und den Anhänger aus dem Graben zu bergen.

Vor Ort waren insgesamt 32 Einsatzkräfte der Feuerwehr, die Autobahnpolizei, ein Rettungswagen aus Lichtenau sowie der Notarzt aus Marsberg. Unter der Leitung des stv. Leiters der Feuerwehr Marsberg, Michael Hüwel, konnte die Feuerwehr nach etwa drei Stunden die Unfallstelle verlassen und einrücken.

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