Völkerverständigung

Auftakt zum lockeren interkulturellen Austausch in Brilon

Egal aus welcher Nation - in Brilon startet am Donnerstag ein interkultureller Treff.

Egal aus welcher Nation - in Brilon startet am Donnerstag ein interkultureller Treff.

Foto: LORENZEN, Gerd / WP

Brilon.  Die Partnerschaftsvereinigung Brilon will einen neuen Treffpunkt von „allen, die am interkulturellen Austausch interessiert sind“ initiieren.

Erster Termin soll bereits am Donnerstag, 16. Januar, um 20 Uhr im „In Foro“ am Briloner Marktplatz sein. Jeder, der sich angesprochen fühlt, ob nun deutscher oder ausländischer Herkunft, darf kommen.

Austausch unter den Menschen

„Die Idee existierte schon länger, eine Idee für den Austausch unter Menschen, die aus anderen Kulturen kommen, gerne andere Sprachen sprechen oder einfach interessiert sind an dem Austausch“, sagt Karl Wiemeyer. Er ist wie Nathalie Keith Vorstandsmitglied der Partnerschaftsvereinigung und die beiden sind Hauptinitiatoren dieses ersten Treffens. Sie möchten sich erst mal auf gar nichts festlegen, weder auf den Rhythmus noch auf alles, was beim ersten Termin passiert. „Das würde nur wieder einengen.“

Spontan auf Französisch unterhalten

Ob nun in Deutsch oder in der jeweiligen Fremdsprache gesprochen wird? „Auch das möchten wir offen lassen“, betont Karl Wiemeyer. Es sei doch schön, wenn möglichst viele kämen und sich dann eine kleinere Gruppe etwa spontan auf Französisch unterhalte. Es gebe so viele Zugezogene fremder Nationen, an denen man in der Stadt vorbeilaufe, ohne zu wissen, was sie Spannendes erzählen könnten oder welche Sprache(n) sie sprechen. „Man sieht es ihnen ja im Vorbeigehen nicht an!“ Gleiches gelte auch für Deutsche, die großes Interesse am Austausch hätten. Und er denkt an viele Bürger, die vielleicht je ein fremdsprachiges Elternteil haben. So wie auch Nathalie Keith, deren Vater Franzose ist.

Sprechen, Kennenlernen, Neues wagen und noch einmal mehr Hemmnisse abbauen über diesen Dialog, dies alles könnten solche Treffen schaffen, betont Wiemeyer. Und dafür, gerade ein solches Forum zu schaffen, sei die Partnerschaftsvereinigung doch prädestiniert. Er freut sich mit Nathalie Keith auf das erste Treffen und hofft auf viele interessierte Teilnehmer. Wie’s danach weitergeht? „Das sehen wir dann!“

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