Nachwuchs

Ausbildungsbörse wirbt in Brilon für Heimvorteil

Unternehmen und Institutionen aus dem Altkreis nutzen die

Unternehmen und Institutionen aus dem Altkreis nutzen die

Foto: Joachim Aue

Brilon.   Firmen und Institutionen aus dem Altkreis Brilon informieren Schülerinnen und Schüler über Karrieremöglichkeiten.

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„Top-Nachwuchs von Top-Firmen gesucht!“ Diesem Anspruch folgend präsentierten sich am Donnerstag im Briloner Bürgerzentrum 45 heimische Firmen und Institutionen, um Werbung in eigener Sache zu betreiben.

Ziel der Ausbildungsbörse der sechs Altkreis-Städte war es, jungen Leuten vorzustellen, welche Perspektiven Unternehmen vor Ort zu bieten haben. Ausbildungsplatz, Praktikum oder duales Studium sollten den Schülerinnen und Schülern schmackhaft gemacht werden.

Gute Vorbereitung zahlt sich aus

Insbesondere die rund 400 Schülerinnen und Schüler der Berufskollegs in Olsberg und Brilon sowie der Gymnasien in Brilon, Winterberg und Marsberg waren gekommen, um sich zu informieren. Bereits gut vorbereitet, um gezielt Fragen, zum Beispiel zum dualen Studium, stellen zu können, wie Winterbergs Bürgermeister Werner Eickler betonte. Er lobte das Engagement der Schulen im Vorfeld.

Bevor die sechs Bürgermeister und ihre Wirtschaftsförderer sich selbst auf einem Rundgang zwischen den Ständen ein Bild von Leistungsfähigkeit und Angebot der Firmen machten, verwies Brilons Bürgermeister Dr. Christof Bartsch in seiner Begrüßung auf die Attraktivität der Region mit einem großen Potenzial an hochqualifizierten Arbeitsplätzen. Und das alles vor dem Hintergrund eines enormen kulturellen, sportlichen und gesundheitlichen Angebotes. Bartsch: „Hier lohnt es sich einfach zu arbeiten.“ Auch warb der Bürgermeister dafür, nach der Ausbildung im Sauerland zu bleiben oder nach dem Studium wieder zurück zu kommen. Da gelte es einfach, den Heimvorteil zu nutzen.

Als Leaderprojekt gestartet

„Was 2012 und 2013 als Leaderprojekt initiiert und anschließend von den Kommunen weitergeführt wurde, hat sich bewährt“, so Oliver Dülme, Briloner Wirtschaftsförderer und Ideengeber der Ausbildungsbörse. Er verwies auch darauf, dass sich die Besucherzahlen im Laufe der sieben Jahre bei rund 400 Interessenten eingependelt hätten – egal in welcher Stadt des Altkreises die Börse stattfinde.

Karrierechancen in der Region

Als Vertreter der Unternehmen betonte Martin Ansorge, Geschäftsführer der Firma Egger, dass die Region jungen Menschen jede Menge Chancen zum Arbeiten und vor allem Karriere zu machen eröffne. Auch bei den Big Six – mittlerweile sind es elf Firmen und Institutionen, die sich der Briloner Wirtschaftsinitiative angeschlossen haben – habe die Ausbildung junger Leute oberste Priorität. Ansorge: „Wer heute nicht ausbildet, bekommt langfristig ein Problem.“ Die Bürgermeister Wolfgang Fischer, Klaus Hülsenbeck, Michael Kronauge, Werner Eickler, Thomas Grosche und Dr. Christof Bartsch waren sich einig, dass sich der Angebotsmarkt an Ausbildungsplätzen längst zu einem Nachfragemarkt gewandelt habe.

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