Baumfällung

Baumfällung: Umweltschützer besetzen 400 Jahre alte Eiche in Olsberg

Einer der Umweltschützer ist in Oslberg auf eine 400 Jahre alte Eiche geklettert, um gegen die Fällung zu protestieren.

Einer der Umweltschützer ist in Oslberg auf eine 400 Jahre alte Eiche geklettert, um gegen die Fällung zu protestieren.

Foto: Joachim Aue

Gevelinghausen.  Umweltschützer haben in Olsberg eine 400 Jahre alte Eiche besetzt. Der Baum sollte am Donnerstag gefällt werden. Nun scheint er gerettet.

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Eigentlich sollte am Donnerstag ihre letzte Stunde schlagen: die 400 Jahre alte Eiche – einer der ältesten Bäume im Olsberger Stadtgebiet – soll nun doch nicht gefällt werden.

Am Donnerstagmorgen hatten Umweltschützer gegen die geplante Fällung in Olsberg-Gevelinghausen protestiert. Einer war auch in den Baum an der Kirche geklettert, um seinen Protest zu untermauern. Der Baum sollte eigentlich gefällt werden, weil sie vom tropfenden Schillsersporling befallen ist.

Sachverständiger zweifelt Notwendigkeit von Baumfällung an

Baumsachverständiger Alfons Schmidt aus Wulmeringhausen hatte bereits im Vorfeld ein vom Hochsauerlandkreis in Auftrag gegebenens Gutachten angezweifelt.

In einem alternativen Gutachten heißt es jedoch, dass der Baum durchaus zu retten ist. Das soll nun auch geschehen. Laut Alfons Schmidt habe sich die Fachbehörde einsichtig gezeigt; der Baum sei absolut verkehrstüchtig, lediglich im Kronenbereich müsse es einige Einkürzungen geben.

Schmidt sprach von einer „nervenaufreibenden Aktion“; er sei nun froh, dass alle Beteiligten offenbar ins Nachdenken gekommen seien und sich für den Erhalt des Baumes ausgesprochen hätten.

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