Internationale Hansetage

Bei Briloner Hansetagen wird der Wald in die Stadt geholt

Kunterbunt ging es ab Montagabend im Kolpinghaus zu, wo sich die Aktiven vorstellten.

Kunterbunt ging es ab Montagabend im Kolpinghaus zu, wo sich die Aktiven vorstellten.

Foto: Joachim Aue

Brilon.  „Hanse, Heimat, Handgemacht“, lautet das Motto für die Internationalen Hansetage im Juni 2020 in Brilon. Wer will, kann sich noch einbringen.

Bis zur Eröffnung der 40. Internationalen Hansetage unter dem Motto „Hanse, Heimat, Handgemacht“ im kommenden Juni sind es genau noch acht Monate. „Wer möchte da noch dabei sei?“ Nicht als Besucher, sondern als ehrenamtlicher Aktiver. Weil für dieses Großereignis jede Hand gebraucht wird, wurde jetzt die Kampagne: „Ich bin dabei!“ noch einmal bis Weihnachten verlängert. Bis dahin kann sich jeder, der noch Interesse am Mitmachen hat, unter www.hansetagebrilon.de“ melden.

Auf keinen verzichten

„Wir können und wollen auf keinen verzichten!“ Das machte die Projektleiterin der Hansetage, Ute Hachmann, bei einem Treffen der Ehrenamtlichen, die sich schon jetzt im Vorfeld der Hansetage einbringen, im Bürgerzentrum deutlich. Immerhin erwarte man zehntausende von Besuchern mit Gästen aus 120 Mitgliedsstädten aus 16 Ländern, denen Brilon ein guter Gastgeber sein wolle.

Dabei setze man einfach auf das Ehrenamt, das diese Veranstaltung trage und nicht umsonst heiße es im Motto der Hansetage: „Handgemacht“, so Ute Hachmann. „Handgemacht“, wie die historischen Gewänder in denen die Mitglieder des gleichnamigen Arbeitskreises einen kleinen Vorgeschmack auf ihr Engagement bei den Hansetagen gaben. Ähnlich sah es auch Bürgermeister Dr. Christof Bartsch in seiner Be-grüßung der Ehrenamtlichen, die seit Monaten, wenn nicht Jahren, in den insgesamt 13 Arbeitskreisen ihre Freizeit opfern. Dr. Bartsch betonte, er freue sich, dass sich schon jetzt so viele Bürgerinnen und Bürger an den Vorbereitungen beteiligen und schon dabei sind.

150 Leute sind aktiv

Nach Auskunft von Ute Hachmann sind in den Arbeitsgruppen derzeit etwa 150 Aktive tätig. Hinzu kommt der Förderverein mit über 700 Mitgliedern sowie 40 Interessensbekundungen eine Patenschaft zu übernehmen. Auch die 16 Dörfer der Stadt sind natürlich mit im Boot und beteiligen sich beim Heimatmarkt, beim Eröffnungsumzug oder anderen Aktionen. Nicht zu vergessen die 16 Mitarbeiter in der Stadtverwaltung, die in die Organisation eingebunden sind. Anschließend bekamen die Vertreter einiger Arbeitsgruppen die Gelegenheit, einen kurzen Sachstandsbericht zu geben.wp.de/staedte/altkreis-brilon/brilon-laeuft-sich-fuer-die-int-hansetage-warm-id227013825.html

Den Wald in die Stadt holen

So will der AK „Wald.Weg“ den Wald quasi in die Stadt holen und die Stammtischbrüder vom AK „Ausflüge“ bieten von ihrer Jagdhütte am Bilstein Touren in die Umgebung an. Der AK „Kunterbunt“ stellte das erste Tipi aus 1.200 gehäkelten oder gestrickten Quadraten vor und die „Youth Hanse“ möchte ihren Altersgenossen unter anderen ein Sauerländer Schützenfest präsentieren.

Der AK „Kultur“ kümmert sich um das musikalische und kulturelle Rahmenprogramm und ein Arbeitskreis möchte möglichst viele Briloner dazu animieren, Gäste zum Kaffeetrinken bei sich zu Hause einzuladen. Auch in allen anderen Arbeitskreisen laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, teilte Ute Hachmann abschließend mit und betonte: „Wir sind auf einem guten Weg, nicht zuletzt dank der vielen schon jetzt ehrenamtlichen Helfer.“

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