Dokumentation

Bei Sendung „37 Grad“ – Briloner Senioren-WG im ZDF

Gemeinsames Kochen in der Senioren-WG auf dem Bauernhof in Brilon-Radlinghausen

Gemeinsames Kochen in der Senioren-WG auf dem Bauernhof in Brilon-Radlinghausen

Foto: Lars Heidrich

Vom idyllischen Radlinghausen auf die Bildschirme der Republik. Das ZDF zeigt eine Dokumentation über die Senioren-WG in Brilon-Radlinghausen.

Radlinghausen. Der Fernsehausstrahlung sind monatelange Dreharbeiten vorausgegangen. Die Westfalenpost hat mit Andrea Müller, der Gründerin des Hofs, über die Produktion der Reportage und das gemeinsame Rudelgucken gesprochen.

Am Dienstag, 8. Oktober, strahlt das ZDF in seiner Sendung „37 Grad“ ab 22.15 Uhr die Reportage „Bauernhof statt Altersheim – Alt werden zwischen Hahn und Esel“ aus. Im Mittelpunkt steht dabei die Senioren-WG von Andrea und Theo Müller.

In wenigen Tagen ist es soweit. Wie sehr fiebern Sie der Ausstrahlung des Beitrags entgegen?

Andrea MüllerIch bin sehr gespannt und freue mich, unsere WG im ZDF zu sehen. Da ich zu dieser Zeit aber im Urlaub sein werde, schaue ich mir die Sendung im Hotel und nicht auf dem Hof an. Ich habe bereits erste Ausschnitte zu sehen bekommen und bin mit der Vorschau sehr zufrieden.

Wie schauen die Bewohner die Reportage? Ist etwas besonderes geplant?

Es wird ein Rudelgucken mit der WG organisiert. Die Vorfreude, sich im Fernsehen zu sehen, ist natürlich bei allen Beteiligten sehr groß.

Das ZDF hat ein halbes Jahr bei Ihnen gedreht. Wie lief das genau ab?

Die Aufnahmen haben im Februar oder März diesen Jahres begonnen und endeten im August. Alle paar Wochen ist das dreiköpfige Team, bestehend aus Redakteurin, Kamera- und Tonmann, zu uns gekommen. Manchmal sogar für bis zu drei Tage, dann haben sie sich in Brilon einquartiert. Wir haben viel kommuniziert und natürlich wurde auch geplant, welche Szenen und Themen in dem Beitrag gezeigt werden sollen.

Senioren-WG in Brilon
Senioren-WG in Brilon

Wie haben Sie die Arbeit mit dem Trio erlebt?

Das Team um ZDF-Redakteurin Sibylle Smolka ist sehr nett, freundlich und geduldig mit den Bewohnern umgegangen. Es war sehr angenehm und niemand wurde vor die Kamera gezerrt. Wer nicht wollte, der konnte sich zurückziehen.

Waren der Dreh und die vielen Besuche vom ZDF anstrengend für die Bewohner?

Manchmal war es das, aber es hat uns immer Spaß gemacht und auch die Senioren haben gerne mitgemacht. Erholen konnten sie sich ja danach wieder. Für sie ist es eine schöne Abwechslung. Alles, was von Außen in unser 134-Seelen-Dorf kommt, ist spannend.

Wie wurde das Fernsehen überhaupt auf Ihre besondere Wohngemeinschaft aufmerksam?

Wir hatten einmal eine Dozentin mit ihren Studenten zu Gast auf dem Hof, die an einem Projekt gearbeitet haben. Darauf muss wohl das ZDF aufmerksam geworden sein. Durch die Dozentin wurde der Kontakt also vermittelt. Als ich von den Produzenten angefragt worden bin, habe ich mit den Bewohnern und ihren Angehörigen gesprochen, um die Zustimmung einzuholen.

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