Brilon.

„Brennend, aber nicht verzehrt“

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Brilon. „Brennend, aber nicht verzehrt. Brilon – Brecht – Buckow“ so hieß die kleine feine musikalisch-literarische Veranstaltung kürzlich direkt auf der Theaterbühne des Bürgerzentrums Kolpinghaus in Brilon die von BWT-Brilon Kultour veranstaltet wurde.

Überraschend und improvisiert

Es ging um einen Dichter, der sich selbst verzehrt, um einen kleinen Landsitz mit zwei Häusern, direkt am Schermützelsee, um Partnerschaft und Freundschaft, auch der von Städten, ums Fremdsein in der Fremde, um Courage, um Liebe, Theater, Musik und das Schreiben. Sucht man nach einer Verbindung zwischen Bert Brecht und Brilon, so denkt man sofort an Buckow, der Gemeinde im Brandenburgischen, in der Brecht seine letzten Jahre verbrachte. Und Buckow ist die Partnerstadt von Brilon. „Die Menschen, die hinter dieser Partnerschaft stehen, haben auf vielfältige Weise gezeigt, dass aus Fremden Freunde werden können. Dieser Abend möge seinen Teil dazu beitragen“, wünschte Christiane Kretzschmar in ihrer Einleitung. Mit Edith Schlömer-Bracht an ihrer Seite und der Sängerin Gudrun Elpert-Resch und Sonja Harlinghausen am Flügel, gelang ein Abend, der so recht nach Brechts Geschmack gewesen wäre – spontan, überraschend, improvisiert, voller Begeisterung und absolut überzeugend. Die musikalische Einstimmung auf die Mittsommernacht gelang großartig mit dem Song „Erinnerung an Marie“. Das Publikum wünschte: „Mehr davon!“

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben