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Brilon: Bürgermeister würdigt Kinder für Hilfe für Flutopfer

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Lea (9 Jahre) und Benjamin (8 Jahre) aus Brilon: Bürgermeister Dr. Christof Bartsch freut sich über die tolle Aktion der Geschwister

Lea (9 Jahre) und Benjamin (8 Jahre) aus Brilon: Bürgermeister Dr. Christof Bartsch freut sich über die tolle Aktion der Geschwister

Foto: Stadt brilon / WP

Brilon.  Ein Briloner Geschwisterpaar startet eine Hilfsaktion für Flutopfer. Die Aktion wird ein Erfolg. Jetzt wurden die Kinder ins Rathaus eingeladen.

Nicht nur Marina und Michael Klaholz sind stolz auf ihre Kinder Lea (9 Jahre) und Benjamin (8 Jahre) aus Brilon. Auch Bürgermeister Dr. Christof Bartsch freut sich über die tolle Aktion der Geschwister. Die beiden Grundschulkinder hatten die Idee, schicke Paracord-Armbänder und Schlüsselanhänger zu fertigen und diese auf ihrem Grundstück an der Straße zu verkaufen. Ihr Ziel war es, 50 Euro zu sammeln und den Flutopfern zu spenden. Dank „Social Media“ und „Mund zu Mund“-Propaganda verkauften Lea und Benjamin 30 Armbänder und 40 Schlüsselanhänger und vervierfachten sogar ihre angestrebte Wunschsumme.

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Insgesamt übergaben sie 205 Euro an Bürgermeister Dr. Christof Bartsch. Er hatte Familie Klaholz ins Rathaus eingeladen, um die tolle Aktion zu würdigen und ihnen Bilder von den Schäden in Bad Münstereifel zu zeigen. Außerdem berichtete er, wie gerührt die Einwohner von Bad Münstereifel über die Aktion der Geschwister gewesen seien.

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Christof Bartsch bedankte sich für das Durchhaltevermögen der Kinder, die mehrere Tage über Stunden an der Straße ausgeharrt hatten, um Spendengelder für die Flutopfer zu sammeln. Die in den Sommerferien gestartete Aktion erreichte in Brilon so große Aufmerksamkeit, dass auch andere Kinder und Jugendliche hierdurch inspiriert wurden, eigene Spendenaktionen in unterschiedlichster Form zu organisieren.

Mehr als 100.000 Euro auf Konto für Bad Münstereifel

Für weitere Spenden steht das Konto bei der Sparkasse Hochsauerland mit der IBAN DE04 4165 1770 0000 0023 37weiterhin bereit. Als Verwendungszweck sollten neben „Spende Hochwasserschäden“ Name, Vorname und Adresse der Spender angegeben werden, um eine umgehende Ausstellung der Spendenbescheinigung zu ermöglichen. Letzteres erfolgt nur bei Spenden ab einer Höhe von 100 Euro; geringere Spenden sind ohnehin ohne Bescheinigung steuerlich berücksichtigungsfähig.

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Bartsch: „Der Kontostand liegt aktuell bei 105.000 Euro. Eine Summe, die unsere Erwartungen deutlich übertroffen hat aber auch zeigt, wie verbunden die Spenderinnen und Spender den Menschen in Bad Münstereifel sind.“

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