Hansetage

Briloner arbeiten weiter an Zelten für die Hansetage 2020

Gemeinsam gehen die Arbeiten voran: Unter Anleitung der Remscheider Künstlerin Ute Lennartz-Lembeck und mit dem Verein KUNTERBUNT trafen sich am Mittwoch Brilonerinnen und Briloner zum Zusammennähen des ersten Tipis für die Briloner Hansetage 2020 im Katholischen Pfarrzentrum. 

Gemeinsam gehen die Arbeiten voran: Unter Anleitung der Remscheider Künstlerin Ute Lennartz-Lembeck und mit dem Verein KUNTERBUNT trafen sich am Mittwoch Brilonerinnen und Briloner zum Zusammennähen des ersten Tipis für die Briloner Hansetage 2020 im Katholischen Pfarrzentrum. 

Foto: Nicole Reuter

Brilon.  Briloner Bürger häkeln weiter mit Acrylwolle, um für die Hansetage kunstvolle Zelte zu erstellen. Wichtig ist diesmal vor allem Partnerarbeit.

Nach und nach entsteht ein Regenbogen. Das erste Tipi für die Hansetage 2020 nimmt Gestalt an. Von Weiß über Gelb, Orange, Rot, Pink, Lila, Blau und Grün setzt Künstlerin Ute Lennartz-Lembeck Reihe um Reihe aneinander.

Es sind die zusammengenähten Quadrate aus Acrylwolle, die von Briloner Bürgerinnen und Bürgern gehäkelt wurden. Beim vergangenen Treffen im Juli legten die fleißigen Helfer bunte Wollquadrate zusammen. Am Dienstagnachmittag stand der nächste Schritt an: Die einzelnen Bahnen müssen zusammengenäht werden. „Das ist heute der anstrengendste Termin“, meint Lennartz-Lembeck. Denn man müsse viel auf dem Boden knien, sitzen und hocken. Trotzdem nehmen sich die Helferinnen und Helfer der Aufgabe an.

Das Gesamtbild ist langsam erkennbar

Generationen kommen an diesem Nachmittag zusammen: Die ersten Kinder winken ankommenden Helferinnen bereits aus dem Fenster des Pfarrzentrums zu. Nachdem auch die letzten Tische und Stühle zur Seite geräumt sind, geht es los. Die Reihen sind aneinandergelegt, die überstehenden Enden abgetrennt. Verschiedene Muster, Motive und Schriftzüge ergeben langsam ein Gesamtbild.

Die Remscheider Künstlerin erklärt, worauf es jetzt ankommt: „Wichtig ist, dass sich jeder jemanden sucht, mit dem er gemeinsam näht.“ Um Verschiebungen des Rechten Winkels zu vermeiden, müssen die Näherinnen nämlich eine Bahn gleichzeitig von links und rechts zu nähen beginnen. Ute Lennartz-Lembeck macht es vor. Sofort setzen sich die Brilonerinnen an die Stoffreihen. „Wer braucht noch eine Nadel?“, klingt es durch den Raum. Wollfäden werden zugeschnitten. Unter dem wachsamen Blick der Künstlerin fügen die Helferinnen mit lockeren Stichen das Tipi zusammen.

Die nächsten Stoffbahnen liegen schon bereit

„Das Ganze wird jetzt über- und umhäkelt“, erklärt Lennartz-Lembeck. „Die Nähte nach Außen.“ Am Rand des Raumes liegen bereits die nächsten, in Päckchen zusammengeschnürten Stoffbahnen für Tipi Nummer 2 bereit. Wer auch helfen möchte, kann noch immer 15x15 Zentimeter große gehäkelte Quadrate aus Acrylwolle (Anfangs- und Endfäden vernähen!) an folgenden Stellen abgeben: im KUNTERBUNT-Laden, in der Stadtbibliothek, im Evangelischen Gemeindezentrum und in Lenas Dekostübchen.

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