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Bundestagswahl im HSK – Schweres Debakel für die CDU

| Lesedauer: 19 Minuten
Beim Auszählen der Stimmen: Der Wahlvorstand für den Stimmbezirk Oberes Quartal in der Sparkasse am Markt in Brilon.

Beim Auszählen der Stimmen: Der Wahlvorstand für den Stimmbezirk Oberes Quartal in der Sparkasse am Markt in Brilon.

Foto: Jürgen Hendrichs.

Hochsauerlandkreis/Brilon.  Die HSK-CDU steckt bei der Bundestagswahl eine bittere Niederlage ein. Immerhin: Friedrich Merz holt das Direktmandat. Die Entwicklung im Ticker:

Nach Monaten des Wahlkampfes kommt es endlich zur Abstimmung: Von 8 bis 18 Uhr konnten die Bürgerinnen und Bürger aus dem Altkreis Brilon ihre Stimme bei der Bundestagswahl abgeben. An dieser Stelle hält die Lokalredaktion Brilon/Winterberg Sie am Wahltag über das Geschehen in Brilon, Hallenberg, Marsberg, Medebach, Olsberg und Winterberg und allen anderen Städten im Hochsauerlandkreis auf dem Laufenden. Wie weit ist die Auszählung? Und natürlich: Wer gewinnt den Wahlkreis 147 im HSK? Friedrich Merz (CDU) werden die besten Chanchen eingeräumt, das Direktmandat zu gewinnen. Dirk Wiese (SPD) und Carl-Julius Cronenberg (FDP) sind über die Landeslisten ihrer Parteien abgesichert. Maria Tillmann (Grüne) muss auf ein starkes Ergebnis ihrer Partei hoffen, um künftig als Abgeordnete im Berliner Reichstag sitzen zu dürfen.

Hier finden Sie nach 18 Uhr die Ergebnisse:

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22.40 Uhr: Alle 319 Stimmbezirke im HSK sind ausgezählt. Klar ist: Friedrich Merz holt das Direktmandat im HSK. Die CDU erleidet im Sauerland aber eine historische Niederlage. Sie kommt auf 33,5 Prozent. Die SPD holt 28,7 Prozent, die FDP kommt 12 Prozent, die Grünen kommen auf 10 Prozent und die AfD auf 7,4 Prozent und die Linkspartei auf 2,6 Prozent.

22.05 Uhr: Auch Marsberg ist jetzt durch. Hier hat Dirk Wiese mit 150 Stimmen Vorsprung und 37,27 Prozent Friedrich Merz abgehängt. Wiese erhielt 4381 Stimmen, Merz 4231. Auch bei den Zweitstimmen hat die SPD mit 32,98 Prozent die Mehrheit vor der CDU mit 30,19 Prozent. Bemerkenswert: Bei den Erststimmen erhielt AfD-Kandidat Otto Winfried Strauß hier mit 7,81 Prozent mehr Stimmen als die Kandidaten von Grünen und FDP. Bei den Zweitstimmen fiel die AfD aber hinter Grüne und FDP zurück.

21.55 Uhr: Klarer Gewinner in Winterberg ist CDU-Kandidat Friedrich Merz mit 47,55 Prozent der Erststimmen. Um 21.11 Uhr sind alle Wahlbezirke in Winterberg ausgezählt. Dirk Wiese (SPD) erhält somit 26,76 Prozent, ihm folgt Carlo Cronenberg (FDP) mit 6,53 Prozent. Auch bei der Auszählung der Zweistimmen dominiert die CDU mit 38,83 Prozent. Die SPD liegt allerdings bei 24,09 Prozent. Die FDP kann 13,63 Prozent einholen, die Grünen 7,83 Prozent. Gewinner des Abends sind sie zusammen mit der SPD. So konnten die Grünen in Winterberg 4,19 Prozent der Stimmen im Vergleich zur letzten Wahl steigern. Die SPD gewinnt 4,21 Prozent dazu. Die Wahlbeteiligung lag in Winterberg bei 81,67 Prozent.

21.30 Uhr: Noch vier Stimmbezirke im HSK fehlen. Friedrich Merz holt - das ist sicher - das Direktmandat mit rund 40 Prozent vor Dirk Wiese (32 Prozent). Bein den Zweitstimmen stabilisiert sich die CDU bei 33,5 Prozent vor der SPD (28,7), der FDP (12), der AfD( 7,5) und den Grünen (10).

20.35 Uhr: Die CDU und die SPD sind im HSK auf Augenhöhe: Knapp 300 von 319 Stimmbezirken sind ausgezählt. Die CDU liegt bei 33,4 Prozent und die SOD bei 28,6 Prozent. Die FDP kommt auf 12 Prozent, die AfD auf 7,9 Prozent und die Grünen auf 9,8 Prozent.

Friedrich Merz liegt im Kampf ums Direktmandat weiter vorne. Er kommt auf 40,0 Prozent, Dirk Wiese auf 32, 2 Prozent,.

20.25 Uhr: Olsberg hat gewählt. Hier hat Friedrich Merz mit 3612 Stimmen die Nase vorn vor Dirk Wiese, der 3132 Stimmen erhielt. In Prozent: 39,78 zu 34,50. Bei den Zweitstimmen kommt die CDU auf 3087 Stimmen und die SPD auf 2548, das heißt: 33,97 Prozent zu 28,04 Prozent. Die FDP kommt auf 11,84 Prozent, die Grünen auf 9,74 und die AfD auf 8,2 Prozent.

20.10 Uhr: Medebach ist ausgezählt. Mit einer Wahlbeteiligung von 80,55 Prozent liegt die CDU in Medebach mit 42,81 Zweitstimmen vorn. Im Vergleich hat sie rund 10 Prozentpunkte verloren. Hinzugewonnen hat die SPD, die 20,41 Prozent in Medebach einheimsen. Die FDP folgt mit 12,87 auf dem dritten Platz. Friedrich Merz (CDU) konnte in Medebach seinen Konkurrenten um das Direktmandat mit 52,07 Prozent der Erststimmen überholen. Dirk Wiese (SPD) hat 23,13 Prozent der Stimmen bekommen. Otto Winfried Strauß (AFD) liegt in Medebach mit 6,79 Prozent noch vor Carlo Cronenberg (FDP, 6,30 Prozent).

19.55 Uhr: In Hallenberg stehen die Ergebnisse endgültig fest. Alle acht Wahlbezirke sind ausgezählt. Hier liegt die CDU bei den Zweitstimmen mit 39,87 Prozent vorn, die SPD folgt mit 19,49 Prozent. Die FDP, die in Hallenberg auch den Bürgermeister stellt, kommt auf 19,07 Prozent. Die AFD liegt bei 8,55 Prozent, die Grünen bei 6,36 Prozent. Friedrich Merz (CDU) konnte in Hallenberg einen ordentlichen Vorsprung von 46,50 Prozent gegenüber Dirk Wiese (SPD) mit 22,61 Prozent ausbauen. Carlo Cronenberg konnte 14,24 Prozent der Erststimmen für sich gewinnen. 3430 Menschen waren in Hallenberg wahlberechtigt. 83,41 Prozent von ihnen sind wählen gegangen, 29 Stimmen waren ungültig. Die Wahlbeteiligung ist im Vergleich zum Vorjahr um fast vier Prozentpunkte gestiegen.

19.39 Uhr: Carlo Cronenberg (FDP) wird im nächsten Deutschen Bundestag vertreten sein. Er zieht sicher über die Landesliste seiner Partei ein.

19.36 Uhr: Für die CDU deutet im HSK ein erneutes Debakel an. Nachdem die Union 2018 bereits um satte 8 Prozent auf 41,7 Prozent abgestürzt war, liegt sie aktuell nach 206 von 319 ausgezählten Stimmbezirken bei 34,6 Prozent. Die SPD kommt auf 27,3 Prozent, die FDP auf 12 Prozent, die AfD auf 8,9 Prozent, die Grünen auf 9 Prozent und die Linkspartei auf 2,4 Prozent.

Friedrich Merz erreicht aktuell 41,2, , Wiese kommt auf 31,5 Prozent.

19.31 Uhr: Der erste Briefwahlvorstand in Brilon hat seine Auszählung beendet: Da liegt Dirk Wiese sogar mit 40,17 Prozent vor Friedrich Merz mit 39,32. Bei den Zweitstimmen allerdings hat die CDU mit 34,95 Prozent die Nase gegenüber der SPD mit 30,59 Prozent vorn.

19.26 Uhr: Halbzeit in Brilon - und ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen mit Führungswechseln. Nach 17 von 33 Stimmbezirken liegt Friedrich Merz mit 37,77 hauchdünn vor Dirk Wiese mit 37,33 Prozent.​ In Olsberg liegt Friedrich Merz konstant vorn. Nach 14 von 26 Auszählungen kommt der CDU-Mann auf 39,71 Prozent und Dirk Wiese auf 34,02. Auf Augenhöhe bei den Zweitstimmen sind FDP mit 11,36 Prozent, AfD mit 10,22 Prozent und Grüne mit 9,03 Prozent.

Eine Stadt und auf dem Stimmzettel zwei ihrer „Kinder“: Nach 20 von 33 Auszählungen hat Friedrich Merz in Brilon mit 2341 Stimmen gerade einmal 37 Stimmen mehr als Dirk Wiese bekommen

19.20 Uhr: Rund die Hälfte der Stimmbezirke ist ausgezählt. Es deutet sich eine erneute schwere Schlappe für die CDU im HSK an. Nachdem die Partei bereits 2017 ein historisch schlechtes Ergebnis in ihrer Hochburg einfuhr, zeigt der Trend jetzt noch einmal nach unten. Die CDU liegt aktuell bei 35,1 Prozent, die SPD bei 27,9 Prozent, die FDP bei 12,0 Prozent, die Grünen bei 8,9 Prozent, die Linkspartei liegt bei 2,3 Prozent und die AfD bei 9,0 Prozent.

Friedrich Merz wird vermutlich den Wahlkreis gewinnen. Der Rückhalt im HSK ist aber bei Weitem nicht mehr so groß wir früher: Merz kommt derzeit auf 41,6 Prozent, Wiese auf 31,3 Prozent.

19.05 Uhr: Im HSK kündigen sich nach ersten Auszählungen der Zweitstimmen teils überraschende Ergebnisse an. So liegt die CDU im HSK (Stand: 19.02 Uhr) bei 37,5 Prozent, also unter der 40 Prozent-Marke. Die SPD liegt bei rund 24 Prozent. In Brilon liegen die Parteien nicht weit auseinander. Nach 8 ausgezählten Wahlbezirken liegt die CDU bei 33 Prozent, die SPD bei 28 Prozent (Zweitstimmen).5 Wahlbezirke sind schon in Hallenberg ausgezählt. Hier liegt die CDU bei 42 Prozent, die SPD kommt gerade mal auf 18 Prozent. Anders in Marsberg, dort liegen die Parteien mit jeweils 32 Prozent gleichauf. 6 von 24 Wahlbezirken sind hier ausgezählt. Olsberg sieht in 7 Wahlbezirken, die schon ausgezählt sind, die CDU mit 36 Prozent vorn, die SPD folgt mit 24 Prozent. Winterberg hat in 8 bisher ausgezählten Wahlbezirken zu 42 Prozent ihre Zweitstimme der CDU gegeben. Die SPD kommt auf 24 Prozent. In Medebach sind schon 14 von 19 Wahlbezirken ausgezählt. Hier kommt die CDU auf 41 Prozent, die SPD auf 20 Prozent.

18.58 Uhr: Was bahnt sich hier denn an? Nach Auszählen von acht der 33 Stimmbezirke liegt Dirk Wiese (SPD) mit 37,88 Prozent vor Friedrich Merz (CDU), der bisher auf 37,44 Prozent kommt.

18.50 Uhr: Weitere Stimmbezirke liegen vor - mittlerweile sind es 65 von 319 im HSK: Die CDU liegt bei 39,9 Prozent, die SPD bei 24,2 Prozent, die FDP bei 12,5 Prozent, die Grünen bei 7,7 Prozent, die Linkspartei liegt bei 2,2 Prozent und die AfD bei 8,3 Prozent.

Friedrich Merz scheint den Wahlkreis 147 zu gewinnen. Er kommt bislang auf 46,5 Prozent, Dirk Wiese erhält 28,3 Prozent und Maria Tillmann knapp 5,5 Prozent.

18.45 Uhr: In einem Livestream via Instagram hat Dirk Wiese, SPD-Bundestagskandidat, ein erstes Statement zu den Hochrechnungen gegeben. Er freue sich über das starke SPD-Ergebnis, betont aber auch: Wir warten nun erst einmal mit Ruhe und Gelassenheit, hier im Sauerland wo ich gerade bin, auf die Ergebnisse der Auszählungen.“

18.32 Uhr: Weitere Stimmbezirke liegen vor - mittlerweile sind es 12 von 319 im HSK: Die CDU liegt bei 45 Prozent, die SPD bei 22,5 Prozent, die FDP bei 9,5 Prozent, die Grünen bei 8,2 Prozent, die Linke bei 1,8 Prozent und die AfD bei 7,1 Prozent.

Friedrich Merz scheint den Wahlkreis 147 zu gewinnen. Er kommt bislang auf 51,5 Prozent, Dirk Wiese erhält 25,3 Prozent und Maria Tillmann knapp 10 Prozent.

18.27 Uhr: Das erste Ergebnis aus Brilon liegt vor: In Radlinghausen hat Friedrich Merz 38 Stimmen bekommen, das sind 54,29 Prozent. Die Zweitstimme gaben allerdings nur 32 der 70 Wähler (45,71 Prozent) der CDU. Dirk Wiese erhielt 24 Stimmen (34,29 Prozent), die SPD 21 (30,0 Prozent). Zehn Wähler des Windkraft-Dorfes stimmten für die Grünen, aber nur vier für die HSK-Kandidatin. Die AfD erhielt je eine Erst- und eine Zweitstimme.

18.20 Uhr: Die ersten Schnellmeldungen liegen vor - sicher noch kein Trend: Demnach holt die CDU 56 Prozent, die SPD 20,5 Prozent. Friedrich Merz erhält 64 Prozent der Erststimmen, Dirk Wiese gut 20 Prozent.

18.17 Uhr: Die bundesweiten Prognosen sagen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen CDU/CSU und SPD voraus. Für den Hochsauerlandkreis liegen noch keine Daten vor.

18.00 Uhr: Die Auszählung im Hochsauerlandkreis hat begonnen.

17.11 Uhr: Im Wahlamt der Stadt Brilon im ehemaligen Amtshaus Thülen sind die Vorbereitungen für das Auszählen angelaufen. Die Wahlhelfer öffnen die rund 8100 roten Wahlbriefe, kontrollieren, ob die Wahlscheine unterschrieben sind und sammeln die blauen Stimmzettelumschläge aus. Es sind insgesamt neun Briefwahlvorstände mit insgesamt 64 Wahlhelfern - das sind mehr Mitarbeiter als sonst im Amtshaus tätig sind - einberufen. Um 18 Uhr beginnen die Wahlvorstände dann mit der Öffnung der blauen Umschläge und der Auszählung der Stimmen. Bis 18 Uhr können noch die Briefwahlunterlagen in die Briefkästen im Rathaus oder im Amtshaus eingeworfen werden. Zu diesem Zeitpunkt werden beide noch einmal geleert.

16.56 Uhr: An der „Twitter-Front“, die gerade von Bundestagskandidat Friedrich Merz (CDU) gerne genutzt wird, bleibt es am Tag der Bundestagswahl sehr ruhig. Weder Dirk Wiese (SPD) noch Friedrich Merz melden sich selbst auf ihren Kanälen zu Wort. Auch Grünen-Kandidatin Maria Tillmann hat seit dem Klimastreik am vergangenen Freitag nichts mehr bei Twitter gepostet.

16.46 Uhr: Die Bundestagswahlen im Wahlkreis 147 verlaufen nach Auskunft des Kreiswahlamtes sehr ruhig. Es gab bislang keine besonderen Vorkommnisse. 200.668 Bürgerinnen und Bürger sind im HSK stimmberechtigt. Die Wahlbeteiligung lag 2017 bei exakt 75,96 Prozent.

16.24 Uhr: Wir haben einmal nachgeschaut, wie die Bundestagswahl 2017 im HSK ausgegangen ist - und was die WP seinerzeit titelte. Wie wird es heute sein? Noch etwas mehr als 90 Minuten, dann gibt es die ersten Ergebnisse und Tendenzen zur Bundestagswahl 2021 im HSK.

15.06 Uhr: Nach den Briefwahl-Quoten aus Brilon, Hallenberg und Medebach liegen nun auch die prozentualen Anteile der Briefwahlstimmen aus Winterberg, Marsberg und Olsberg vor. Das Interesse war in allen Kommunen sehr groß:

Marsberg meldet eine Briefwahlbeteiligung von 34 Prozent.

Wenn alle bei der Stadt Olsberg beantragten Briefwahlunterlagen auch zurückkommen, würde die Briefwahlbeteiligung in Olsberg bei 40,93 Prozent liegen.

Winterberg schießt in Sachen Briefwahl den Vogel ab: von den 10160 Wahlberechtigten haben 4487 bereits ihre Stimmen abgegeben. Das entspricht einer Briefwahlbeteiligung von 44 Prozent.

14.43 Uhr: In Brilon und in Marsberg werden hunderte Wähler nach ihrer Stimmabgabe durch das Meinungsforschungsinstitut Infratest Dimap befragt. Welche Stimmbezirke ausgewählt wurden und weshalb.

13.55 Uhr: Die Kandidaten von CDU und SPD im Hochsauerlandkreis haben ihre Stimmen abgegeben. Friedrich Merz besuchte sein Wahllokal in der Schützenhalle Niedereimer. Dirk Wiese hatte sich im Vorfeld für die Briefwahl entschieden.

13.41 Uhr: Es war absehbar, aber die Zahlen jetzt sind schon sehr beeindruckend: In Brilon haben rund 3000 Wähler mehr als 2017 die Kreuze per Briefwahl gemacht. Wie Marc Reerman vom Wahlamt der Stadt auf Anfrage mitteilte, haben rund 40 Prozent der wahlberechtigten Briloner per Brief gewählt. Das sind 8096 von 20168 Wahlberechtigten. Und das sind fast 3000 mehr als 2017.

1229 Briefwähler haben in Hallenberg bereits abgestimmt - addiert man diese Zahl zu denen, die bis Mittag bereits abgestimmt haben, kommt auch Hallenberg bis zum Mittag auf eine Beteiligung von 60 Prozent. Holger Schnorbus: In Liesen liegen wir sogar jetzt schon bei 70 Prozent. Sorgen, dass in kleineren Wahlbezirken die Urne unter den Arm und im Nachbarort ausgezählt werden muss, hat der Wahlleiter und allgemeine Vertreter des Bürgermeisters nicht: Selbst in Braunshausen warn es bis zum Mittag schon 65 Wähler.

In Medebach ist man optimistisch, dass doch noch in jedem einzelnen Wahllokal ausgezählt werden kann. Liegt die Zahl der Wähler in einem kleinen Ort unter der Zahl 50, dann ist laut Bundeswahlleiter das Wahlgeheimnis nicht mehr gewahrt. Küstelberg und Titmaringhausen wären aufgrund der Größe Wackekelkandidaten. Aktuell sieht es aber wohl ganz gut aus. Medebach hat 38 Prozent Briefwähler - das sind rund 1000 mehr als 2017.

13.05 Uhr: In Brilon findet eine Nachwahlbefragung von Infratest Dimap im Auftrag der ARD statt. Die Ergebnisse des Wahllokals im Stimmbezirk 20 in der Innenstadt fließen damit ein in der Prognose zur Bundestagswahl in der ARD um 18 Uhr.

12.05 Uhr: Hier der Blick auf alle neun Direktkandidaten, die im Hochsauerlandkreis antreten. In ausführlichen Interview mit der WP sagen sie, was sie politisch erreichen und verändern möchten.

Friedrich Merz, Arnsberg (CDU)
Dirk Wiese, Brilon (SPD)
Carl-Julius Cronenberg, Arnsberg (FDP)
Otto Winfried Strauß, Arnsberg (AfD)
Maria Tillmann, Sundern (Grüne)
Karl-Ludwig Gössling, Bestwig (Die Linke)
Andreas Hövelmann, Arnsberg (Die Partei)
Sebastian Vielhaber, Winterberg (Freie Wähler)
Klaus Selter, Bestwig (dieBasis).

11.39 Uhr: Die Wahllokale haben bis 18 Uhr geöffnet. Genug Zeit, sich die drei Interviews mit den Direktkandidaten Friedrich Merz, Dirk Wiese und Carlos Cronenberg anzusehen.

Zum Nachschauen: Friedrich Merz (CDU) im Video-Talk mit den HSK-Lokalchefs der WP

Zum Nachschauen: Dirk Wiese (SPD) im Video-Talk mit den HSK-Lokalchefs der WP

Zum Nachschauen: Carl-Julius Cronenberg (FDP) im Video-Talk mit den Lokalredaktionen der WP

9.43 Uhr: Noch unentschlossen? Das sind die Wahlprogramme im Überblick

8.53 Uhr: Wer bei der Bundestagswahl in NRW wählen möchte, sollte eine Maske dabei haben. Andernfalls könnte der Zutritt zum Wahllokal verwehrt bleiben. Die Corona-Regeln im Überblick

8.15 Uhr: Wer in seinem Wahllokal die Stimme abgeben will, sollte seinen Personalausweis oder Reisepass und die Wahlbenachrichtigung mitbringen. Die Wahlbenachrichtigung ist nicht zwingend erforderlich, hat man sie nicht dabei, muss man sich allerdings ausweisen können.

8.00 Uhr: Heute wird ein neuer Bundestag gewählt: Die Wahllokale sind geöffnet.

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