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Caritas Brilon: Hilfen werden angenommen

Ehrenamtliche erkunden die Stadtgeschichte bei einer  Führung.   

Ehrenamtliche erkunden die Stadtgeschichte bei einer Führung.  

Foto: Caritas

Brilon.   200 Menschen wurden mit den Projekten erreicht. Und dabei deckte die Caritas verschiedenste Nationalitäten ab. Ehrenamtliche werden gesucht.

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Im Fachbereich Beratung und Offene Hilfen des Caritasverbandes Brilon werden verschiedene Angebote gebündelt: von der Hausaufgabenbetreuung über den Kochkurs, bis zum „Omnibus“ für Menschen ohne Arbeit oder dem „Globus – Gemeinsam Leben und Lernen in Deutschland“.

Insgesamt erreichte das Team 2018 mit seinen Angeboten 200 Menschen, so lautete jüngst die Bilanz bei der Frühlingsfeier für ehrenamtlich Engagierte der Caritas-Projekte. Einmal im Jahr treffen sich die Teams, die im Miteinander von Ehren- und Hauptamt agieren, zum geselligen Beisammensein in der Caritas-Geschäftsstelle. In diesem Jahr wurde vor dem Gang zum Büffet eine Stadtführung mit besonderem Augenmerk auf die Briloner Brunnengeschichte gemacht.

Die Projekte

Die Caritas-Hausaufgabenbetreuung in Kooperation mit dem Alfred-Delp-Haus besuchten im vergangenen Jahr 24 Schüler. Sie kommen aus Afghanistan, Albanien, Armenien, Georgien, dem Irak, Italien, dem Kosovo, Libyen, Pakistan Russland, Syrien und der Türkei.

Der „Omnibus“, ein Projekt, das ebenfalls im Alfred-Delp-Haus stattfindet und sich an Menschen ohne Arbeit richtet, wurde im Jahr 2018 von 107 Personen besucht, davon nahmen 47 Besucher am Frühstück teil und für 60 Personen wurden Bewerbungen und Lebensläufe geschrieben. Die Anzahl der Bewerbungen beläuft sich auf 287 und der verfassten Lebensläufe auf 358. „Des weiteren wurden 76 Einzelfallberatungen sowie Internet-Recherchen durchgeführt“, berichtete Sozialarbeiterin Resi Kupitz.

Der Kochkurs „Gesund und günstig genießen“ fand im Sommer mit einer 11-köpfigen Tischgesellschaft statt. Die Teilnehmerzahl im Projekt „Globus – Gemeinsam Leben und Lernen in Deutschland“ belief sich auf 39 Personen. Globus steht als Kürzel für „Gemeinschaft, Leben und Lernen, Orientierung, Begegnung, Unterstützung und Sprache“. Die Teilnehmer kommen unter anderem aus Italien, Syrien, Afghanistan, Somalia, Nigeria und der Türkei. Die Sprechstunde mit dem Dolmetscher auf Arabisch, Armenisch und Türkisch wurde rege angenommen.

Ehrenamtliche Mitarbeiter sind stets willkommen. Informationen unter 02961/971927

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