Coronavirus-Pandemie

Corona: 10.000 Atemschutzmasken für Brilon aus China sind da

Bürgermeister Dr. Bartsch und die Leiterin des Schul- und Sportamtes, Christina Hoppe beim Auspacken der Masken aus China.

Bürgermeister Dr. Bartsch und die Leiterin des Schul- und Sportamtes, Christina Hoppe beim Auspacken der Masken aus China.

Foto: Jürgen Hendrichs / WP

Brilon.  10.000 Atemschutzmasken aus China sind in Brilon angekommen. Jetzt werden sie verteilt. Wer von dem Geschenk in der Corona-Krise profitiert.

Am Montag eingetroffen sind die 10.000 Mundschutzmasken, die der Bürgermeister von Liyang, Zhuang Songnian, der Firma Hoppecke aus Brilon versprochen hatte – im Zuge der Coronavirus -Krise.

Die Firma Hoppecke betreibt in der chinesischen Stadt ein Batteriewerk, das - ebenso wie das Werk in Wuhan - seinen Betrieb wieder aufnehmen konnte, nachdem auch dort seit einige Zeit eine Neuinfektion mit Corona festgestellt wurde.

1500 Masken für das Krankenhaus in Brilon

7500 Masken stellte das Unternehmen der Stadt Brilon zur Verfügung. Bürgermeister Dr. Christof Bartsch hat die Lieferung persönlich in Hoppecke abgeholt und noch die ersten 1500 Masken im Maria Hilf-Krankenhaus abgeliefert.

Rund 50 bis 60 Abnehmer ermittelt

Die Stadt hat unter den örtlichen Arztpraxen, Seniorenheimen, Pflegediensten und Therapeuten den Bedarf abfragen lassen und stellte am Vormittag die Auslieferung zusammen. Rund 50 bis 60 Abnehmer seien dabei zusammen gekommen.

Kontingent für ehrenamtliche Lieferdienste

Ein kleines Kontingent hat die Stadt für jene Bürger zurückbehalten, die ehrenamtlich Lieferdienste und Nachbarschaftshilfe leisten. Wer welche braucht, kann sich im Bürgermeisterbüro unter 02961-794102 melden. Dr. Bartsch ist der Fa. Hoppecke und seinem Amtskollegen in Liyang "hochdankbar" für die Unterstützung in der gegenwärtigen gesundheitlichen Krise.

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