Covid-19-Pandemie

Corona im HSK: Risikogebiet – So reagieren die Krankenhäuser

Der HSK ist Corona-Risikogebiet. So reagieren die Kliniken.

Der HSK ist Corona-Risikogebiet. So reagieren die Kliniken.

Foto: Volker Herold / FUNKE Foto Services

Hochsauerlandkreis.  Der Hochsauerlandkreis ist Corona-Risikogebiet - für die Bürger mit Auswirkungen auf viele Lebensbereiche. Auch alle Krankenhäuser reagieren.

Die Krankenhäuser im Hochsauerlandkreis um im Umland reagieren auf die steigenden Corona - Fallzahlen . Viele Kliniken hatten bereits in den vor Tagen angekündigt, Besuche von Patienten nicht mehr zuzulassen. Seitdem am Freitag die 7-Tage-Inzidenz im HSK die kritische Marke von 50 überschritten hat und der HSK Risikogebiet ist, haben sämtliche Häuser ein Besuchsverbot erteilt – meist mit wenigen Ausnahmen.

Klinikum Hochsauerland: Seit dem 12. Oktober gilt in den Häusern des Klinikums Hochsauerland in Arnsberg und Meschede ein Besuchsverbot. Lediglich in begründeten Ausnahmefällen, wie etwa für Väter bei Geburten, Eltern im Rahmen der stationären Versorgung minderjähriger Kindern, bei Schwerstkranken oder im Rahmen der palliativmedizinischen Behandlung ist es Angehörigen nach vorheriger Absprache mit den jeweiligen Klinik- oder Standortleitungen gestattet, das Krankenhaus aufzusuchen.

Maria-Hilf Krankenhaus Brilon: Aufgrund der wieder steigenden Corona-Infektionszahlen im Hochsauerlandkreis und der sich entwickelnden Inzidenzzahl gilt ab Freitag, den 23. Oktober erneut ein Besuchsverbot am Krankenhaus Maria-Hilf in Brilon. Eine Ausnahmeregelung für das Besuchsverbot besteht bei Patientengruppen wie Palliativ-Patienten, schwer-erkrankten Patienten oder der Begleitung von Vätern bei Geburten.

St. Franziskus Hospital Winterberg: Aufgrund der wieder steigenden Corona-Infektionszahlen wird es ab kommendem Montag (26. Oktober) bis auf weiteres einabsolutes Besuchsverbot im St. Franziskus Hospital Winterberg geben. DieseMaßnahme teilte Klinikgeschäftsführer Andreas Pulver am Nachmittag mit.„Selbstverständlich haben wir uns diese für viele Angehörige und Patientenschmerzliche Entscheidung nicht leicht gemacht. Gleichsam bitten wir gemeinsam um Verständnis. Sicherheit geht vor!“, betonte Pulver. Für die Kurzzeitpflege gilt, dass ein Besuch über eine geänderte Wegeführungweiterhin eingeschränkt möglich ist.

St. Marien Krankenhaus Marsberg: Ab Freitag, 23. Oktober 2020 gilt erneut ein absolutes Besuchsverbot für das St.-Marien-Hospital Marsberg. Haupt- und Nebeneingänge sind geschlossen. Die Entscheidung zu dieser Maßnahme basiert auf den zunehmenden Zahlen von mit dem Corona-Virus infizierten Patienten im Hochsauerlandkreis. Personen, die ihre Angehörigen dringend mit Wäsche und Artikeln des täglichen Bedarfs versorgen müssen, können sich über die Klingel am Haupteingang an die Informationszentrale wenden. Dies gilt auch für Patienten mit Terminen in den Facharztpraxen oder im Gesundheitszentrum im Erdgeschoss des Krankenhauses und für Angehörige mit Ausnahmeregelung für Besuche. Ausnahmen werden beispielsweise bei unbegleiteten minderjährigen Kindern oder bei lebensbedrohlich erkrankten Patienten gemacht.

Elisabeth Klinik Bigge: Da die Zahl der mit Covid-19 Infizierten im HSK stetig steigt und der Inzidenz-Wertbei über 50 liegt, hat die Elisabeth-Klinik Bigge - ebenso wie alle anderen Krankenhäuser im HSK - einerneutes ​Besuchsverbot​ ausgesprochen. Dies gilt ab ​Samstag, 24. Oktober bis auf unbestimmte Zeit. Ausnahmen​, wie Besuche bei ​schwerkranken Patienten​ oder ​Demenzkranken sind möglich. Diese sind allerdings an strenge medizinische Vorgaben gebunden. So ist die Entscheidung, ob ein Besuch erlaubt wird, von dem jeweiligen Stationsarzt ​abhängig. Des Weiteren ist ein ​Antigen-Schnelltest im hauseigenen Corona-Untersuchungsraum​ nötig. Dieser Test kann, im Falle einer Besuchserlaubnis, von montags bis freitags in der Zeit von 7:30 - 15 Uhr im Eingangsbereich der Elisabeth-Klinik Bigge durchgeführtwerden. Weitere Informationen zu dieser Ausnahmeregelung erteilen das Jaus unter der ​Telefonnummer 02962-8030.

Fachkrankenhaus Kloster Grafschaft: Aufgrund der steigenden Corona-Infektionszahlen gilt zum Schutz aller ab Samstag, 24. Oktober, ein generelles Besuchsverbot. Ausnahmen sind nach ärztlicher Rücksprache in besonderen Fällen möglich!

Kreiskrankenhaus Frankenberg: Seit Mittwoch 21. Oktober wieder für eine Rückkehr zum generellen Besuchsverbot entschieden. Für die Angehörigen besteht die Möglichkeit, eine telefonische Basisauskunft durch die Pflege zu bekommen und während der regulären Dienstzeiten mit dem Arzt telefonisch Kontakt aufzunehmen. Einen Sonderfall stellen Väter dar, die weiterhin bei der Geburt dabei sein und im Familienzimmer übernachten dürfen. Wenn sie jedoch das Gebäude verlassen haben, können sie nicht wieder zurück auf die Station kommen.

Stadtkrankenhaus Korbach: Aufgrund der aktuell steigenden Corona-Zahlen gilt im Stadtkrankenhaus Korbach erneut ein absolutes Besuchsverbot. Davon ausgenommen sind Geburtshilfe: Väter von Neugeborenen, Eltern stationär aufgenommener minderjähriger Kindergesetzliche Vertreter/Betreuer, Seelsorger, direkte Angehörige von Palliativ-Patienten und/oder Patienten in der Sterbebegleitung.

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